• 11.10.2011, 13:16:48
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Vassilakou: 365-Euro-Jahresticket "wichtiges ökologisches und soziales Signal"

Günstigere Monats- und Jahrestickets zeigen neuen Weg der Wiener Verkehrspolitik

Wien (OTS) - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bezeichnet
jetzt fixierte Tarifreform der Wiener Linien als einen "Meilenstein
für eine ökologische und soziale Verkehrspolitik". "Mit der massiven
Verbilligung der Jahreskarte auf 365 Euro pro Jahr ab 1. Mai 2012 ist
es gelungen, einen großen Anreiz dafür zu schaffen, dass noch viel
mehr Menschen auf die Öffis umsteigen. Ein Euro am Tag sind genug",
so Vassilakou im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
"Und: Wir belohnen die Menschen, die jeden Morgen mit den Öffis zur
Arbeit fahren, die StammkundInnen der Wiener Linien. Für diese ist
eine billigere Jahreskarte eine echte Erleichterung." Neben der
Jahreskarte wird auch die Monatskarte günstiger. Die Fahrradmitnahme
wird künftig mit jedem gültigen Ticket gratis möglich sein. Moderate
Tariferhöhungen gibt es beim Einzelfahrschein, der Streifenkarte und
dem Wochenticket.

Mit diesem Schritt setzt Rot-Grün weiter das vor beinahe einem Jahr
vereinbarte Koalitionsabkommen um. Das erklärte Ziel im
Koalitionspakt ist, den Modal Split so zu verändern, dass in Wien in
nur wenigen Jahren 40 Prozent der Menschen mit den Öffis unterwegs
sind. "Der Modal Split ist bereits heute schon hervorragend für eine
Stadt wie Wien. Aber das reicht uns nicht. Wir wollen erreichen, dass
noch mehr WienerInnen und auch PendlerInnen das Auto stehen lassen
und auf die Öffis umsteigen. Mit der Verbilligung der Jahrestickets
erreichen wir erstens ökologische Verbesserungen und zweitens eine
Entlastung tausender StammkundInnen der Wiener Linien", so
Vassilakou. "Wo andere Städte die Preise anheben, setzt Wien auf
Preissenkung."

"Die Wiener rot-grüne Koalition macht vor, wie es geht. Selbst bei so
tiefgreifenden Reformvorhaben wie einer Tarifreform der Wiener Linien
gelingt es, fair und ausgewogen zu einem Ergebnis zu kommen. Dafür
gilt mein Dank dem Koalitionspartner und den VerhandlerInnen", so
Vassilakou abschließend.

Rückfragehinweis:
Andreas Baur
Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou
[email protected]
0664 831 74 49

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