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Vassilakou: 365-Euro-Jahresticket "wichtiges ökologisches und soziales Signal"

Günstigere Monats- und Jahrestickets zeigen neuen Weg der Wiener Verkehrspolitik

Wien (OTS) - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bezeichnet jetzt fixierte Tarifreform der Wiener Linien als einen "Meilenstein für eine ökologische und soziale Verkehrspolitik". "Mit der massiven Verbilligung der Jahreskarte auf 365 Euro pro Jahr ab 1. Mai 2012 ist es gelungen, einen großen Anreiz dafür zu schaffen, dass noch viel mehr Menschen auf die Öffis umsteigen. Ein Euro am Tag sind genug", so Vassilakou im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Renate Brauner. "Und: Wir belohnen die Menschen, die jeden Morgen mit den Öffis zur Arbeit fahren, die StammkundInnen der Wiener Linien. Für diese ist eine billigere Jahreskarte eine echte Erleichterung." Neben der Jahreskarte wird auch die Monatskarte günstiger. Die Fahrradmitnahme wird künftig mit jedem gültigen Ticket gratis möglich sein. Moderate Tariferhöhungen gibt es beim Einzelfahrschein, der Streifenkarte und dem Wochenticket.

Mit diesem Schritt setzt Rot-Grün weiter das vor beinahe einem Jahr vereinbarte Koalitionsabkommen um. Das erklärte Ziel im Koalitionspakt ist, den Modal Split so zu verändern, dass in Wien in nur wenigen Jahren 40 Prozent der Menschen mit den Öffis unterwegs sind. "Der Modal Split ist bereits heute schon hervorragend für eine Stadt wie Wien. Aber das reicht uns nicht. Wir wollen erreichen, dass noch mehr WienerInnen und auch PendlerInnen das Auto stehen lassen und auf die Öffis umsteigen. Mit der Verbilligung der Jahrestickets erreichen wir erstens ökologische Verbesserungen und zweitens eine Entlastung tausender StammkundInnen der Wiener Linien", so Vassilakou. "Wo andere Städte die Preise anheben, setzt Wien auf Preissenkung."

"Die Wiener rot-grüne Koalition macht vor, wie es geht. Selbst bei so tiefgreifenden Reformvorhaben wie einer Tarifreform der Wiener Linien gelingt es, fair und ausgewogen zu einem Ergebnis zu kommen. Dafür gilt mein Dank dem Koalitionspartner und den VerhandlerInnen", so Vassilakou abschließend.

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