- 06.10.2011, 12:59:15
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Karlheinz Töchterle: Qualitätssicherung in der Forschung braucht ständige Weiterentwicklung
Wissenschafts- und Forschungsminister bei der sechsten Jahrestagung der Österreichischen Qualitätssicherungsagentur (AQA)
Wien (OTS) - Qualitätssicherung und Innovationsgeist in Lehre und
Forschung sind im nationalen und vor allem internationalen Kontext
ganz entscheidend für die Weiterentwicklung einer Hochschule. Bei der
sechsten Jahrestagung der Österreichischen Qualitätssicherungsagentur
(AQA) widmen sich Expertinnen und Experten heute in Wien vor allem
der Qualitätssicherung im Bereich der Forschung. "Neben der
strukturellen Optimierung ist die ständige inhaltliche
Auseinandersetzung mit internationalen Erkenntnissen ein wichtiger
Beitrag zur Steigerung von Qualität", betont dazu Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. "Forschung am Puls des
Wissens impliziert die grundlegende und notwendige Qualität in diesem
Tätigkeitsbereich, sonst wäre wissenschaftliches Arbeiten gar nicht
möglich und würde von der Scientific Community, die als
unbestechliches Kontrollorgan auftritt, entsprechend bewertet
werden", so der Minister weiter.
Der Wissenschaftsbetrieb hat eine Reihe von Instrumenten und
Verfahren eingeführt, die über die sorgfältige Steuerung der
Berufungsverfahren bis hin zu Begutachtungen von Forschungsprojekten
und peer-reviewten Publikationen reichen. Umfassende und regelmäßige
Qualitätskontrollen in der Forschung sind somit ein integraler
Bestandteil zukunftsorientierter und vor allem autonomer Hochschulen.
Im Rahmen der AQA-Jahrestagung stellen europäische Experten Beispiele
aus der Praxis vor und diskutieren Fragestellungen zum
Qualitätsmanagement von Forschung. So gab es in den vergangenen
Jahren einige Beispiele unterschiedlicher
Qualitätssicherungsmaßnahmen, die direkt im hochschulischen
Wirkungsbereich Anwendung gefunden haben. Dabei ist festzuhalten,
dass der erfolgreichen Ausgestaltung autonomer Hochschulstrukturen
bereits Qualität zugrunde liegt, diese aber institutionell
abgesichert, gestützt und weiterentwickelt werden muss. In diesem
Zusammenhang dankte Minister Töchterle ausdrücklich all jenen
Personen und Agenturen, die in Österreich die bedeutsame Arbeit der
Qualitätssicherung mittragen.
"Der Blick über die Grenzen und die Anwendung von erprobten
Instrumenten im heimischen Qualitätssicherungsmanagement können
wesentlich zur Stärkung der Forschung und somit des gesamten
Wissenschaftssandortes Österreich beitragen", so Töchterle, der mit
dem Qualitätssicherungsrahmengesetz (QSR-G) die organisatorischen
Weichen der externen Qualitätssicherung für die Zukunft gestellt hat.
Mit der Umsetzung des jüngst beschlossenen QSR-G wird derzeit ein
behutsamer und sanfter Übergang zur neuen Qualitätssicherungsagentur
- der AQA-Austria - vollzogen. Dabei werden bestehende Kompetenzen
gebündelt und ein transparenter und sektorenübergreifender Rahmen zur
externen Qualitätssicherung geschaffen. "Die neue Agentur wird ein
breites Aufgabenspektrum übernehmen und sich noch umfassender der
hochschulinternen Qualitätssicherung der Forschung widmen", betont
der Wissenschaftsminister abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecher: Markus Gorfer Tel.: +43 1 531 20 9027 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
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