- 06.10.2011, 11:37:28
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Kassenplus schafft Luft für innovative Therapien und Arzneimittel
Wien (OTS) - Mit einem Ergebnis, das um 200 Millionen Euro über
dem ursprünglich beabsichtigten Konsolidierungspfad liegt, haben die
Krankenkassen Freiräume für dringend benötigte Investitionen
geschaffen. Die Pharmawirtschaft unterstützt die Absicht des
Gesundheitsministers, Verbesserungen der Leistungen zu realisieren.
Investitionen in innovative und bewährte Therapien und Arzneimittel
sind dabei nicht nur für die Gesundheit der Menschen in Österreich
essentiell. Sie tragen auch dazu bei, Folgekosten in anderen
Bereichen des Gesundheitswesens zu vermeiden.
Aufgrund der Einsparungen, die die Krankenkassen durch
Patentabläufe von Arzneimitteln in den letzten Jahren lukriert haben,
sowie durch die generell niedrigen Arzneimittelpreise in Österreich,
habe die Pharmawirtschaft wesentlich dazu beigetragen, dass die
Einsparungsziele der Kassen übererfüllt werden konnten, so Dr. Jan
Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig. Zusätzlich leistet die
Pharmawirtschaft bis zum Jahr 2015 82 Millionen Euro in Form von
Solidarbeiträgen an die Krankenkassen. Die Zahlungen der
Pharmawirtschaft an die Krankenkassen erfolgen freiwillig, auf der
Basis des Rahmen-Pharmavertrages. Dieser ist mit Juli 2011 in Kraft
getreten. "Mit einer Zweckwidmung von 6,75 Millionen Euro für
Prävention und Kindergesundheit beweist die pharmazeutische
Wirtschaft ihre Verantwortung für eine zukunftsorientierte
Gesundheitspolitik", so Huber. Prävention sei nicht nur ein
Schlüsselfaktor für die individuelle Gesundheit der Menschen in
Österreich, sondern trage auch zur nachhaltigen Sicherung des
Gesundheitssystems in Österreich bei.
Unabdingbar verbunden mit einer zukunftsorientierten
Gesundheitspolitik sei aber auch eine proaktive Haltung zu
innovativen Therapien und Arzneimitteln, zu denen alle Menschen in
Österreich Zugang haben müssen, betont der Generalsekretär der
Pharmig. "Innovative Arzneimittel sind Investitionen in die Zukunft.
Ihr vernünftiger Einsatz hilft, Folgekosten in anderen Bereichen des
Gesundheitswesens zu verhindern", lädt Huber die Verantwortungsträger
im Gesundheitswesen ein, die Sichtweise auf die Ausgaben des
Gesundheitswesens in ihrer Gesamtheit zu lenken. Diese betragen
derzeit etwa 30 Milliarden Euro pro Jahr. Der Anteil, der davon auf
Arzneimittel entfällt, beträgt nur 13 Prozent.
Über die Pharmig:
Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der
österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120
Mitglieder (Stand April 2011), die den Medikamenten-Markt zu fast 100
Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten
Arbeitsplätze für ca.10.000 Beschäftigte.
Rückfragehinweis:
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel. 01/40 60 290-20
[email protected]
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