OTS0178   4. Okt. 2011, 13:15

LH Pröll: NÖ investiert in den Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung

Landesregierung beschloss Heizkostenzuschuss 2011/2012


"Wenn sich die Familien gut entwickeln
können, kann sich auch das Land gut entwickeln", sagte
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am heutigen Dienstag, 4. Oktober, zum
Thema "schulische Nachmittagsbetreuung" im NÖ Landhaus. Dabei wurde
darüber informiert, dass das Land Niederösterreich rund 38,5
Millionen Euro in den Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung
investieren wird.

Weiters berichtete Landeshauptmann Pröll im Zuge der
Pressekonferenz über den heutigen Beschluss der NÖ Landesregierung,
dass es auch im kommenden Winter einen Heizkostenzuschuss in der Höhe
von 130 Euro geben wird. Der Landeshauptmann: "Wir haben diesen
Beschluss so frühzeitig gefällt, weil wir den Bezieherinnen und
Beziehern signalisieren wollen, dass wir sie auch in diesem Winter
nicht alleine lassen werden."

In Bezug auf die Kinderbetreuung in Niederösterreich stellte Pröll
fest, dass für die Kleinsten die Öffnung der Kindergärten für
2,5-Jährige bereits ein sehr "wichtiger Schritt" gewesen sei. Im
Bereich der Schulkinder würden rund 17.000 Kinder betreut, davon
8.000 in Horten und 9.000 in der schulischen Nachmittagsbetreuung.
Diese soll nun ausgeweitet werden, so Pröll: "Unser Ziel ist es, pro
Jahr mindestens 25 neue Gruppen einzurichten." 2010 habe es bereits
504 Gruppen gegeben. Für diesen Ausbau werden bis 2014/2015 rund 38,5
Millionen Euro bereitgestellt.

Der Landeshauptmann sieht in der schulischen Nachmittagsbetreuung
zum einen "einen Nutzen für die Schülerinnen und Schüler", weil sie
hier die Möglichkeit einer sinnvollen Gestaltung des Nachmittags
vorfinden würden. Zum anderen bringe die schulische
Nachmittagsbetreuung aber auch einen "Nutzen für die Eltern", weil
diese "die Sicherheit haben, dass sich die Kinder nach Schulende in
besten Händen befinden". Die Ausweitung sei weiters auch ein
"zusätzliches Angebot für Eltern, um Familie und Beruf auf einen
gemeinsamen Nenner bringen zu können".

Die zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz bezeichnete die
schulische Nachmittagsbetreuung in Niederösterreich als "ein
Erfolgsmodell". Die Eltern würden dabei vor allem die "Flexibilität
und Individualität" schätzen, so Schwarz. 82 Prozent würden die
schulische Nachmittagsbetreuung tageweise nutzen, berichtete die
Landesrätin: "Diese Flexibilität ist auch ein Grund für den Erfolg."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0178 2011-10-04 13:15 041315 Okt 11 NLK0004 0347



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