• 03.10.2011, 13:05:46
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Bures präsentiert Erste-Hilfe-Karte: In den ersten Sekunden nach einem Unfall liegt es in unserer Hand, zu helfen

Mit Erste-Hilfe-Karte weitere Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gesetzt

Wien (OTS/SK) - "Mein zentrales Ziel ist es, Unfälle zu
verhindern. Wenn dennoch etwas passiert, sind die ersten Sekunden
entscheidend", betonte Verkehrsministerin Doris Bures am Montag bei
der Präsentation der Initiative "Erste Hilfe im Straßenverkehr" des
Verkehrsministeriums. Die Initiative wird vom
Arbeiter-Samariter-Bund, Roten Kreuz, ÖAMTC und ARBÖ unterstützt. Um
rasche und effiziente Hilfe bei Verkehrsunfällen zu ermöglichen,
werden mit 1.1.2012 die Rettungsgassen eingeführt, die es
Einsatzfahrzeugen ermöglichen, schneller zum Unfallort zu kommen.
"Bis die Profis eintreffen, liegt es aber in unserer Hand, nicht weg-
sondern hinzuschauen und Erste Hilfe zu leisten. Zu diesem Zweck
verteilen wir Karten mit den wichtigsten Erste-Hilfe-Infos in ganz
Österreich", so Bures, die betont: "Am schlimmsten ist es, nichts zu
tun." ****

"Als Verkehrsministerin gehört die Verkehrssicherheit zu meinen
zentralen Aufgaben. Um das Miteinander und das
Verantwortungsbewusstsein auf Österreichs Straßen zu stärken, habe
ich eine Reihe an Maßnahmen gesetzt, die bereits erfolgreich sind",
so Bures. Dazu gehört, gegen Extremraser und Alkolenker - die
Hauptunfallverursacher - mit schärferen Gesetzen, mehr Kontrollen und
vor allem Bewusstseinskampagnen vorzugehen. Alle Maßnahmen gebündelt
sollen Unfälle und deren Folgen minimieren. Die Wirksamkeit von
Bewussteinskampagnen ist belegt: Fünf Monate nach der Kampagne gegen
Alkohol am Steuer konnten um 455 weniger Verletzte (12 Prozent
Rückgang) und um 25 weniger Tote (37 Prozent Rückgang) verzeichnet
werden.

Die Verkehrsministerin bedankte sich bei allen Partnern, denn die
Zielsetzung, weniger menschliches Leid auf Österreichs Straßen und
mehr Verkehrssicherheit zu erreichen, erfordert ein breites
Zusammenwirken von Rettungsorganisationen und Autofahrerclubs.

Die Partner begrüßen die Initiative des Verkehrsministeriums und
rufen alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, ihr Erste-Hilfe-Wissen mit
einem Kurs aufzufrischen. Dieses Wissen veraltet relativ rasch. Wenn
bei einem Verkehrsunfall nicht geholfen wird, liegt das oft an
mangelndem Wissen über das richtige Verhalten. Der stv.
Generalsekretär des Roten Kreuzes, Werner Kerschbaum,
ASBÖ-Generalsekretär Reinhard Hundsmüller, ARBÖ-Generalsekretärin
Lydia Ninz, ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold sowie der
Unfallchirurg Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Hertz unterstrichen bei
der Präsentation die große Bedeutung der Ersten Hilfe.
SERVICE: Die Erste-Hilfe-Karten werden den Zeitschriften der
Autofahrerclubs beigelegt, liegen in deren Stützpunkten auf und sind
unter 0800 21 53 59 und auf www.gut-reagiert.at erhältlich. (Schluss)
bj/pep

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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