- 03.10.2011, 12:01:45
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Grünewald: Töchterle liefert einen undurchdachten Vorschlag nach dem anderen
Grüne fordern mehr Geld für die Unis
Wien (OTS) - Töchterles Vorschlag, dass die Unis Studiengebühren
selbst einheben und deren Höhe selbst bestimmen sollen , ist für Kurt
Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen, ein weiterer Beweis für
Minister Töchterles Einfallslosigkeit. Die verpflichtende
Voranmeldung an den Universitäten hat schon nichts gebracht, weshalb
sich nun die finanziell ausgebluteten Unis mit dem heutigen
Semesterbeginn wieder auf Chaos einstellen müssen. "Fällt Minister
Töchterle angesichts dieses Chaos nichts Besseres ein, als mit
weiteren undurchdachten Vorstößen an die Öffentlichkeit zu gehen?
Österreich hat zu wenige Studierende, dagegen müssen wir etwas
unternehmen. Studiengebühren können die kaputt gesparten Unis nicht
finanzieren", sagt Grünewald.
Den Studierenden wird der Schwarze Peter für die komplett
verunglückte Finanzierung der Unis zugesteckt, die
Universitätsstandorte werden dann noch gegeneinander ausgespielt, in
dem Sie die Verantwortung für "billige und teure" Fächer übernehmen
müssen. "Das ist billig und eines Wissenschaftsministers unwürdig.
Herr Minister Töchterle, verabschieden Sie sich endlich von dem
polemischen Bild, dass der arme Eisenbahner reichen, jungen Menschen
Ihr Studium finanziert. Legen Sie die Scheuklappen ab und lassen Sie
sich auf eine rationale Sachdebatte ein", fordert Grünewald Töchterle
auf.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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