• 03.10.2011, 11:38:11
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Studiengebühren - BZÖ-Widmann: Nicht auf Gesamtpaket warten, sondern endlich beginnen

Wien (OTS) - "Nicht auf ein Gesamtpaket warten, sondern endlich
dort beginnen, wo es schnell geht - das müssen auch
Wissenschaftsminister Töchterle und die Grazer Rektorin Neuper
einsehen", kommentiert BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer
Widmann die Aussagen von Neuper und Töchterle. Für Widmann steht
fest: "Qualität statt Masse!" Dies sei nur durch
Zugangsbeschränkungen in Form von Gebühren und Aufnahmeprüfungen bei
Masterstudien wie beim BZÖ-Modell der Studieneingangsphase möglich.
Entscheidend sei auch das Eindämmen des Ansturms ausländischer
Studenten, die schon mehr als 15 Prozent ausmachen.

"Natürlich ist auch ein Hochschulplan mit Regelungen zu Qualität und
Organisation wichtig -aber das ist ein Mehrjahresprojekt", so
Widmann. Entscheidend sei aber, dass die Universitäten rasch mehr
Geld zur Verfügung bekommen und die Zahl der Studierenden verringert
wird. "Dieses Chaos darf sich nicht über Jahre weiterziehen", warnt
Widmann; Studiengebühren könnten hingegen rasch eingeführt werden und
zu einer Erleichterung im Studienbetrieb beitragen.

Neben einer Wiedereinführung der Studiengebühren in der Höhe von 500
Euro pro Semester mit dazugehörigen leistungsorientierten und sozial
gestaffelten Studienbeihilfen fordert Widmann auch die sofortige
Umsetzung des BZÖ-Uni-Bonus-Modells. "Wir wollen eine
Einschreibgebühr von 5.000 Euro, wobei die Maturanten und Absolventen
mit Studienberechtigungsprüfungen diese Gebühr in Form eines
Uni-Bonus ersetzt bekommen. Dieses Modell würde die österreichischen
Studenten finanziell schonen und den Ansturm von deutschen Studenten
einbremsen", erklärt Widmann und verlangt, dass von
Drittstaatangehörigen kostendeckende Gebühren eingehoben werden.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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