• 03.10.2011, 10:43:08
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SP-Berger-Krotsch zu Equal Pay Day: Einkommensunterschied in Wien am geringsten!

Wien (OTS/SPW) - Zum morgigen Österreichweiten Equal Pay Day
unterstrich die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole
Berger-Krotsch am Montag die Besonderheit der Bundeshauptstadt: "In
Wien findet der Equal Pay Day erst am 15. Oktober statt! Das ist das
Ergebnis einer umsichtigen sozialdemokratischen Frauenpolitik, denn
Frauenanliegen haben in Wien in allen Themenbereichen oberste
Priorität!" Das spiegle sich auch in den Fakten wider: Wien könne die
höchste Frauenerwerbsquote von ganz Österreich vorweisen, hier ist
der Einkommensunterschied am geringsten und Frauen verdienen am
meisten.****

"Wien hat mit über 70 Prozent die höchste Frauenerwerbsquote im
Bundesländervergleich. Auch geht die Einkommensschere in Wien nicht
so weit auseinander wie in Restösterreich. So verdienen Wienerinnen
um 20 Prozent mehr als ihr Kolleginnen in den restlichen
Bundesländern", stellte Berge-Krotsch fest. "Das darf jedoch nicht
darüber hinweg täuschen, dass auch in Wien Frauen gegenüber ihren
männlichen Kollegen schlechter gestellt sind. Daher legen wir großes
Augenmerk auf die gezielte Verbesserung der Berufschancen von Frauen.
Wien bietet als einziges Bundesland mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff) umfangreiche Programme, die speziell auf
Frauen zugeschnitten sind. So können Arbeitnehmerinnen beim waff für
berufliche Aus- und Weiterbildungen bis zu 3.700 Euro an Förderung
erhalten", erläuterte Berger-Krotsch.

Hierbei unterstrich Berger-Krotsch auch zukunftsweisende Schritte,
die die Stadt Wien für mehr Einkommensgerechtigkeit umsetzt: "Mit der
Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an frauenfördernde
Maßnahmen wurde ein wichtiger Schritt zur Schließung der
Einkommensschere verwirklicht und gleichzeitig wurden wirtschaftliche
mit frauenpolitischen Anliegen verknüpft." Weitere Schritte seien
bereits in Planung, wie ein Modell zur Schaffung von
Einkommenstransparenz für die rund 65.000 Bediensteten der Stadt
Wien.

"Für die Stadt Wien ist es zudem besonders wichtig, Mädchen und junge
Frauen schon früh für atypische Berufe zu gewinnen, sie
beispielsweise für Technik und Forschung zu begeistern und damit aus
den sogenannten Niedriglohn-Berufen herauszuholen", betonte die
Frauensekretärin und verwies in diesem Zusammenhang auch auf das
dichteste Kinderbetreuungsnetz in ganz Österreich: "Damit lässt sich
in Wien Beruf und Familie am besten vereinbaren. Mit der Einführung
des beitragsfreien Kindergartens hat die Stadt einen Meilenstein
gesetzt, der Familien und vor allem Mütter finanziell enorm
entlastet!"

"In Wien ist Frauenpolitik seit jeher ein Herzstück der politischen
Arbeit. Hier wird Politik von Frauen für Frauen gemacht: Die Hälfte
der Wiener Stadtregierung ist weiblich, hier kommt das modernste
Gleichbehandlungsgesetz Österreichs zur Anwendung und die Stadt
unterstützt Mädchen und Frauen, ihre Rolle selbst zu bestimmen. Denn
jede Frau soll sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können!",
unterstrich Berger-Krotsch abschließend. (Schluss) nk

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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