- 03.10.2011, 09:44:44
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VÖP weist ORF-Vorwürfe zurück
Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Privatsender hält fest,
dass er - entgegen den Aussagen des ORF- alleine die Interessen der
österreichischen Privatsender vertritt. Die Mitglieder des VÖP sind
ausschließlich Rundfunkveranstalter mit österreichischen
Rundfunkzulassungen sowie deren Vermarktungsorganisationen, nicht
etwa deutsche Medienkonzerne. Auch die Eigentümerstrukturen hinten
den Beschwerdeführern sind mit deutlicher Mehrheit österreichisch,
wiewohl diese nationalstaatliche Zuordnung in einer gemeinsamen
europäischen Union anachronistisch ist. Die vordringlichen Interessen
der österreichischen Privatsender sind Chancengleichheit, faire
Rahmenbedingungen und die Beseitigung der bestehenden
Wettbewerbsverzerrung.
Aufgrund des sich verfestigenden Eindrucks, dass die
Programmstruktur von ORF eins nicht die im Gesetz geforderte
Ausgewogenheit aufweist, sondern einer deutlich zu kommerziellen
Orientierung folgt, steht eine Verschärfung der bestehenden
Wettbewerbsverzerrung zu befürchten. Daher haben sich die
Privatsender entschieden, eine diesbezügliche Überprüfung durch die
unabhängige und seriöse Regulierungsbehörde KommAustria zu
beantragen. Deren Ergebnis wird abzuwarten sein. Der Eindruck
zunehmender Kommerzialisierung des Programms insbesondere von ORF
eins kommt im Übrigen nicht nur von Seiten der Privatsender, sondern
immer wieder auch von Seiten der österreichischen Öffentlichkeit,
nicht zuletzt auch von Stiftungsräten und Publikumsräten (vgl.
http://www.ots.at/redirect/derstandard.at3).
Da es um eine rein sachliche Auseinandersetzung geht, wird der VÖP
die Wortwahl des ORF in seiner Reaktion nicht kommentieren.
Rückfragehinweis:
Corinna Drumm, VÖP-Geschäftsführung, Tel. 01 / 51633-3166, [email protected]
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