- 02.10.2011, 08:42:46
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1 Jahr U2-Verlängerung zur Aspernstraße
U2-Erfolgsgeschichte geht weiter- 2013 fährt die U2 bis in die Seestadt
Wien (OTS) - Vor genau einem Jahr, am 2. Oktober 2010, wurde die
U2-Strecke vom Stadion zur Aspernstraße feierlich eröffnet. Damit
wurde die U2 um sechs Stationen bzw. rund 5,3 Kilometer verlängert.
Mit der U2-Verlängerung zur Aspernstraße umfassen die fünf Wiener
U-Bahnlinien auf 75 km Streckennetz 101 Stationen. Und die U2 erfreut
sich immer größerer Beliebtheit: Nutzten vor einem Jahr rund 160.000
Fahrgäste pro Tag die U2, sind heuer mit rund 210.000 Fahrgästen
täglich um 50.000 Fahrgäste mehr mit der violetten U-Bahn unterwegs.
U2-Verlängerung schreitet voran
Die Arbeiten für die nächste Verlängerungsetappe in die Seestadt sind
bereits voll im Gange. In den letzten Jahren war die U2 jene Linie,
die am stärksten ausgebaut wurde. 2008 wurde der Abschnitt zum
Stadion eröffnet, 2010 folgte die Eröffnung der Verlängerung zur
Station Aspernstraße. Die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts zur
Seestadt ist für Ende 2013 vorgesehen. Derzeit laufen die
Innenausbauarbeiten auf Hochtouren. Im Februar 2012 folgt bereits der
Estrich, auch mit dem Gleisbau und der Installation der technischen
Anlagen wird dann begonnen.
Die Dimensionen der U2-Verlängerung
Mit dem Ausbau der U2 bis zur Seestadt wird die violette Linie 21
Stationen umfassen, rund 17 Kilometer lang sein, acht Bezirke
verbinden und Umsteigemöglichkeiten zu drei U-Bahn-Linien (U1, U3,
U4) sowie Schnellbahn- und Bahnstrecken (Stationen Praterstern,
Stadlau, Aspern) bieten. Dann erreicht die U2 eines der größten
Stadtentwicklungsgebiete Europas, die Seestadt Aspern. Die
U2-Verlängerung ist der Motor für dieses bedeutende
Stadtentwicklungsgebiet.
Tausende Arbeitsplätze und wirtschaftliche Effekte für Wien
Nicht nur Mensch und Umwelt profitieren vom Ausbau der öffentlichen
Verkehrsmittel, auch für die Wirtschaft bringt der U-Bahn-Bau viele
Vorteile. Die Investition von rund 1,4 Mrd. Euro in den Bau der U2
vom Schottenring bis zur Seestadt Aspern führt zu wirtschaftlichen
Effekten von 3,8 Milliarden Euro - 83 Prozent davon innerhalb
Österreichs. Rund 17.000 Menschen pro Milliarde Auftragssumme finden
im Zuge des U-Bahn-Ausbaues Beschäftigung. Von den Investitionen
profitiert vor allem die Wiener Wirtschaft. Drei Viertel der
Auftragssumme gehen nach Wien, knapp zwei Drittel der
Beschäftigungswirkung kommen der Bundeshauptstadt zugute.
Rückfragehinweis:
Wiener Linien GmbH und Co KG
Kommunikation
Tel.: 0664/884 82 237 Journaldienst für JournalistInnen
www.wienerlinien.at
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