• 29.09.2011, 12:21:17
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OWS - BV Kalchbrenner und BV Prokop: AnrainerInnen werden eingebunden!

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir nehmen die Anregungen und Wünsche der
BürgerInnen sehr ernst und sind überzeugt davon, dass wir in der
gemeinsamen Diskussionen und im Dialog miteinander ein bestmögliches
Ergebnis erzielen können. Hier sind auch die Bauträger gefordert,
offensiv über ihre Projekte zu informieren", erklärten die
Bezirksvorsteherin des 14. Bezirks, Andrea Kalchbrenner und der
Bezirksvorsteher des 16. Bezirks, Franz Prokop anlässlich der
gestrigen BürgerInnenversammlung zu Bebauung und Mobilitätskonzept
für den Ostteil des Otto-Wagner-Spitals unisono. Neben den
Bezirksvorstehern informierten auch Expertinnen und Experten der
Stadt Wien und Vertreter der Bauträger GESIBA und VAMED alle
interessierten BürgerInnen. "Die FPÖ und die ÖVP haben den Verkauf
2008 mit beschlossen. Die FPÖ hat auch bei der Flächenwidmung 2006 im
Gemeinderat mitgestimmt, jetzt will sie davon nichts mehr wissen. Das
Verhalten beider Parteien ist deshalb mehr als unehrlich - die
AnrainerInnen sollen bewusst in die Irre geführt werden", so die
beiden Bezirksvorsteher.

Geförderter Wohnbau

"Im östlichen Teil des Otto-Wagner Spitals werden 620 neue Wohnungen
entstehen. Zwei Drittel davon werden gefördert sein. Durch die neu
errichteten Wohnungen wird sichergestellt, dass der Wohnraum in Wien
auch weiterhin leistbar bleibt und der jährlich steigende Wohnbedarf
abgedeckt werden kann", so Prokop. Weiters geplant seien auch ein
neuer Kindergarten sowie eine neue Schule. "Bei der Bebauung des
Areals werden selbstverständlich die Bestimmungen des Denkmalschutzes
eingehalten", stellten Kalchbrenner und Prokop klar.

Reha-Zentrum für Orthopädie

"Bis zum Sommer 2013 wird ein neues Rehabilitationszentrum für
Orthopädie entstehen, das mit einer Bettenstation, einer
Gemeinschaftspraxis und einem öffentlich zugänglichem Wellnessbereich
ausgestattet ist. Damit wird für die AnrainnerInnen ein attraktives,
gesundheitsaffines Zentrum geschaffen", zeigten sich Kalchbrenner und
Prokop erfreut. Das Baugebiet befinde sich außerhalb der Schutzzone,
für die zu fällenden Bäume würden umfangreiche Ersatzpflanzungen
durchgeführt, so Kalchbrenner und Prokop.

Flächenwidmungsplan für Sicherung der Grünflächen

Selbstverständlich werde weder auf den so genannten Steinhofgründen
noch auf den als Grünflächen gewidmeten Teilen des Areals gebaut.
"Basis für alle Pläne ist der der schon im Jahr 2006 beschlossene und
öffentlich präsentierte Widmungsplan, der für die Sicherung aller
Grünflächen sorgt. Hier wurden die BürgerInnen bereits über die
Flächenwidmung und die Bebauung informiert", erinnert Kalchbrenner.

Neues Verkehrskonzept

Für den neuen Wohnbau werden 620 PKW-Stellplätze errichtet und auch
für das Reha-Zentrum werden 120 Stellplätze geschaffen. "Außerdem
gibt es Pläne den öffentlichen Verkehr im betroffenen Gebiet
aufzuwerten. Wir setzen und dafür ein, dass die BürgerInnen voll in
das Mobilitätskonzept eingebunden werden", schloss Prokop. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Anita Schartmüller
Tel.: (01) 4000-81 922
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at

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