- 29.09.2011, 12:14:25
- /
- OTS0165 OTW0165
Manager hatten heuer eine gute Gehaltsrunde - Gleiches soll für ArbeitnehmerInnen gelten! Es muss ein Vierer vor dem Komma stehen!
SPOÖ Vorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl zu den bevorstehenden Gehaltsverhandlungen
Linz (OTS) - Laut einer Studie des Personalberaters Kienbaum
Consultants verdienen Führungskräfte heuer um 4,1 Prozent mehr als
2010. Zusätzlich erhalten Manager fette Bonuszahlungen. "Die Löhne
und Gehälter der ArbeitnehmerInnen müssen mindestens im gleichen
Ausmaß steigen, damit die Erträge aus dem Wirtschaftswachstum und der
Wertschöpfung gerecht an Beschäftigte weitergegeben werden", so
SPOÖ-Vorsitzender LH-Stv. Ackerl.
"Die Gewerkschaften haben deshalb unsere volle Unterstützung für die
bevorstehenden Lohnrunden in unserem Land. Wir brauchen echte
Lohnsteigerungen, da die Reallöhne in den letzten Jahren immer mehr
an Wert verloren haben. Immerhin haben wir im heurigen Jahr
Teuerungen um mehr als 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, im August
sogar 3,4 Prozent. Dabei sind die ArbeitnehmerInnen die wahren
Stützen unserer Gesellschaft. Wenn die Beschäftigten mehr Geld zur
Verfügung haben, können sie auch mehr ausgeben, wodurch fast zur
Gänze die heimische Wirtschaft profitiert", bekräftigt Ackerl seine
Forderungen.
Völlig falsch sieht Ackerl die von Personalreferent Hiesl
eingeleitete und von Oberösterreichs Wirtschaftskammerpräsident
Trauner beklatschte Lohnkürzung der Landesbeamten: "Es ist völlig
absurd, ein Prozent weniger als beim Bundesdienst zu vereinbaren,
noch dazu, wo der Bund noch gar nicht verhandelt hat. Mit dieser
Regelung zahlen vor allem wieder die Kleinverdiener drauf, also jene
Schicht, die ohnehin schon genug für die Wirtschaftskrise bezahlt
hat. Außerdem werden von der Regelung auch weitere Berufsgruppen wie
KindergärtnerInnen oder auch in der Pflege getroffen. Die von ÖVP,
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung betriebene Spaltung
der ArbeitnehmerInnen hat lediglich zum Ziel, generell niedrige
Gehaltsabschlüsse - also auch in der Privatwirtschaft - zu erreichen.
Sie haben noch nicht erkannt, dass Gehaltsabschlüsse unter jener der
Inflationsrate letztendlich negativ auf die Wirtschaft zurückfallen.
Das Land führt bereits Verwaltungsreformen durch. Zurufe aus
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung sind mehr als
entbehrlich!", so Ackerl.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS4






