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OTS0089   29. Sept. 2011, 10:36

Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2011 - ANHÄNGE

Seit 1998 jährliche Sirenenprobe


Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2011 vergrößern

GRAFIK zu OTS - Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2011

ANHANG zu OTS - Sirenenprobe Plakat 2011 Fassung englisch

Am 1. Oktober 2011 findet in Österreich der jährliche
bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt, bei dem gleichzeitig mehr
als 8.193 Sirenen getestet werden.

Die an jedem ersten Samstag im Oktober vorgesehene Alarmierung
dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen,
andererseits soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale
vertraut gemacht werden.

Die Ergebnisse des Zivilschutz-Probealarms im Vorjahr waren nach
Angaben des Innenministeriums sehr zufrieden stellend. 8193 Sirenen
wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,27 Prozent
der Sirenen einwandfrei funktionierten. Keine Ausfälle gab es im
Burgenland, Bestwerte gab es auch in Oberösterreich (1 Ausfall bei
1410 Sirenen) und in Niederösterreich (3 Ausfälle bei 2450 Sirenen).
In den anderen Bundesländern kam es zu lediglich geringen Ausfällen.
Allgemein lagen 2010 die Ausfälle in den Bundesländern bei etwa 0,73%
(2009 bei 0,36 %). Die Ausfälle wurden wieder gemeinsam mit den
Bundesländern zum Anlass genommen, Wartungs- und Reparatur-arbeiten
durchzuführen.

Österreich hat als eines der wenigen Länder in Europa sowohl ein
flächendeckendes Sirenenwarnsystem als auch eine koordinierte
Alarmierungsmöglichkeit über die Bundeswarnzentrale im Einsatz- und
Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums. Diese Einrichtung
ist für das von Bund und Ländern gemeinsam zu betreibende Warn- und
Alarmsystem verantwortlich und zugleich Kontaktstelle für
Katastrophen- und Krisenfälle im Ausland. Die Bundeswarnzentrale
fungiert gemäß den bi- und multilateralen Katastrophenhilfe- und
Strahlenschutzabkommen als nationale Kontaktstelle für Meldungen über
Stör- und Unfälle bzw. Vorfälle, die geeignet sind, bei der
Bevölkerung Besorgnisse zu erwecken sowie für Fragen der
Zusammenarbeit bzw. möglicher Hilfeleistung im Anlassfall.

Informationen über die Massenmedien einschließlich des ORF sollen
dafür sorgen, dass der Probealarm am 1. Oktober 2011 nicht mit einem
echten Alarm verwechselt wird und besorgte Bürger die Notrufnummern
blockieren. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Informationsblatt
erstellt. Die englische Fassung des Informationsblattes ist speziell
für den Fremdenverkehrsbereich gedacht.

Das "Programm" sieht zwischen 12.00 und 12.45 Uhr vier Signale
vor. Zunächst sollen für 15 Sekunden alle Sirenen "probeweise"
heulen. Dann folgt ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im
Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. Hier sollte man in
einer echten Krisensituation das Radio oder den Fernseher
einschalten, um sich über entsprechende Verhaltensmaßnahmen zu
informieren.

Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet
anschließend "Alarm". Im Ernstfall wären hier schützende Bereiche
bzw. Räumlichkeiten aufzusuchen und die über Radio und TV
durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen.

"Entwarnung" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende
Dauerton. Entsprechende Zusatzinformationen erfolgen wieder über
Hörfunk und Fernsehen.

Die Funktionstüchtigkeit der Sirenen wird im Oktober in allen
Bundesländern an Ort und Stelle überprüft. Das Ergebnis wird über die
Bezirks- und Landeswarnzentralen an die Bundeswarnzentrale im
Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums
weitergeleitet und ausgewertet.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0089 2011-09-29 10:36 291036 Sep 11 NIN0001 0450



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Abteilung I/5 (Öffentlichkeitsarbeit)
Mag. Sonja Jell
Telefon 0664 2640763

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