• 28.09.2011, 16:48:35
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Großer Andrang zum 2. Wiener Augentag

Wien (OTS) - Die Dritte Präsidentin des Wiener Landtags, Marianne
Klicka, eröffnete Mittwochvormittag im Festsaal des Rathauses den 2.
Wiener Augentag. Gemeinsam mit der Initiatorin dieses
Informationstages Univ. Prof.in. Susanne Binder begrüßte Klicka die
vielen BesucherInnen. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie, alle
medizinischen Leistungen seien in Wien für sämtliche
Bevölkerungsgruppen unabhängig vom Alter, Abstammung und Vermögen
zugänglich. Die Themen Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsförderung und
auch aktive Informationsarbeit stünden an oberster Stelle, wenn es um
die Zukunft der Erhaltung der Gesundheit der Wienerinnen und Wiener
gehe, bekräftigte Klicka. Die Stadt stelle für
Informationsveranstaltungen wie zum Beispiel für den Augentag sehr
gerne Räumlichkeiten des Wiener Rathauses zur Verfügung.

Diesjähriges Motto: Gut sehen - ein Leben lang

Das diesjährige Motto des Augentages lautete: "Gut sehen - ein Leben
lang". Gerade in der Augenheilkunde sind regelmäßige Kontrollen sehr
wichtig. 40 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind von einem
Augenproblem betroffen und benötigen eine Brille oder Kontaktlinsen.
Trotzdem gehen nur sehr wenige zum Augenarzt. Dabei ist sehen zu
können für den Menschen sehr wichtig und beeinflusst in hohem Maße
die Lebensqualität. Auch aufgrund des demographischen Wandels steigt
die Zahl der Augenerkrankungen besorgniserregend an. Zwecks
Früherkennung einer Augenerkrankung ist - wie die Dritte
Landtagspräsidentin weiters ausführte - die frühzeitige und immer
wieder kehrende Kontrolle der Sehfähigkeit beim Augenarzt von
Kindesalter an so wichtig: "Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen
durch den Augenfacharzt sind besonders für Menschen ab dem 40.
Lebensjahr sehr wichtig, um in späterer Folge Erkrankungen und den
Verlust des Augenlichts zu verhindern. Sehen zu können ist für
Menschen von enormer Bedeutung und trägt wesentlich zur Erhaltung der
Selbstständigkeit bei."

"Grüner Star" befindet sich im Vormarsch - bereits etwa 80.000
ÖsterreicherInnen betroffen

Ein Besuch beim Optiker reicht bei beginnenden Sehschwächen in der
Regel nicht mehr aus, denn nur ein Augenarzt kann eine schwerwiegende
Erkrankung rechtzeitig entdecken. Ein Beispiel ist der Grüne Star,
der als zweithäufigste Ursache für eine Erblindung gilt. Von den
80.000 an einem Grünen Star erkrankten Menschen in Österreich hat
fast jeder Dritte aufgrund dessen eine Sehbehinderung. Fast die
Hälfte 8.000 in unserem Bundesgebiet erblindeten Menschen gibt als
Ursache ihrer Erblindung den Grünen Star an. (Schluss) hl

o Pressebild:
  https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=13047

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Mag. Horst Lassnig
Mediensprecher der Dritten Landtagspräsidentin Marianne Klicka
Telefon: 01 4000-81043
Mobil: 0676 8118 81043
E-Mail: [email protected]

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