- 28.09.2011, 13:13:31
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Tumpel zur Finanztransaktionssteuer: Keine Schlupflöcher für Spekulanten lassen
Wien (OTS) - "Jahrelang hat die AK gemeinsam mit den
Gewerkschaften in ganz Europa eine Finanztransaktionssteuer
gefordert. Der Entwurf der EU Kommission, der heute präsentiert wird,
muss aber mehr sein als nur eine Beruhigungspille", sagt AK Präsident
Herbert Tumpel. "Die Finanztransaktionssteuer muss die Finanzmärkte
spürbar regulieren und darf keine Schlupflöcher für die Spekulanten
lassen, die die Krise maßgeblich verursacht haben", so Tumpel.
Doch nach bisher bekannten Informationen steht zu befürchten, dass
das, was die EU-Kommission vorschlägt, entscheidende Lücken aufweist:
So sind offenbar Währungsderivate steuerpflichtig, nicht aber der
Stock Handel. Damit wird aus der Bemessungsgrundlage ein großer Teil
herausgebrochen und Teil der Währungsspekulation nicht besteuert.
Gerade die Währungsspekulationen aber sind es, die Europas
Realwirtschaft teuer zu stehen kommen. "Wir brauchen eine
Finanztransaktionssteuer, die auch das hält, was sich die
Beschäftigten in Europa erhoffen. Daraufhin werden wir den Entwurf
der EU-Kommission sehr genau abklopfen", so Tumpel.
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Ute Bösinger
Tel.: (+43-1) 501 65-2779
mailto:[email protected]
wien.arbeiterkammer.at
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