ÖH an Töchterle: Hochschulplan ohne Studierende funktioniert nicht
Es braucht eine Innenansicht wie das "Forum Hochschule" der ÖH
Wien (OTS) - Heute diskutierten auf Einladung des Ministers
VertreterInnen der Universitätenkonferenz, der Unisenate, der
Fachhochschulkonferenz, des Ministeriums sowie die drei
"Außenansicht-ExpertInnen", die den Töchterle-Hochschulplan verfasst
haben. "Töchterles Meinung nach waren alle relevanten
GesprächspartnerInnen anwesend. Wieder einmal wird deutlich, dass der
Minister einfach auf die größte Gruppe der Hochschulbeteiligten - die
Studierenden vergessen hat", erklärt Peter Grabuschnig,
Generalsekretär der ÖH.
"Auf dieser Basis kann Töchterles Hochschulplan niemals ein Plan für,
sondern nur gegen die Hochschulen und somit die Studierenden sein.
Wenn Töchterle es als Minister ernst meint, muss er sich in Zukunft
genauer überlegen, wen er zu derartigen Treffen einlädt und wen
nicht. Es ist auf jeden Fall ein Fehler auf das Know-How der
Studierenden zu verzichten", so Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam.
"Ein Konzept für die Hochschule muss auf breiter Basis verfasst
werden. Alle Beteiligten und Betroffenen müssen mit ExpertInnen über
ihre Anliegen diskutieren können - so wie das im Projekt "Forum
Hochschule" der ÖH Bundesvertretung geplant ist. Nur so ist es
möglich, tatsächlich zu einer Innensicht zu gelangen. Diese ist
notwendig, um ein umfassendes Bild der Situation zu bekommen und so
zu Lösungen abseits von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren zu
gelangen", erklärt Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam abschließend.
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