- 27.09.2011, 15:00:33
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Hochschulplan - Karlheinz Töchterle: Verstärkte Zusammenarbeit Gebot der Stunde
Wissenschaftsminister lud Hochschulpartner zu Arbeitsgespräch
Wien (OTS) - "Die verstärkte Zusammenarbeit und verbesserte
Koordinierung sind ein Gebot der Stunde: Nicht einfach mehr von
allem, sondern mehr durch gezielte Bündelung von allem", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Auf
Einladung des Ministers diskutierten heute Vertreter/innen der
Universitätenkonferenz, der Unisenate, der Fachhochschulkonferenz
sowie des Ministeriums aktuelle Frage des Hochschulplans, der gerade
erarbeitet wird. Ebenfalls zu Gast in den Räumlichkeiten des
Ministeriums waren jene drei Expert/innen, die Ende August ihren
Bericht "Zur Entwicklung und Dynamisierung der österreichischen
Hochschullandschaft: eine Außensicht" vorgelegt haben: Andrea
Schenker-Wicki (Universität Zürich), Antonio Loprieno (Universität
Basel, Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz) und Eberhard
Menzel (Hochschule Ruhr West).
"Der Hochschulplan kann nur gemeinsam mit den Hochschulpartnern
erarbeitet und entwickelt werden", so der Minister. Dazu gibt es u.a.
eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Ministeriums, der uniko und der
Fachhochschulkonferenz. Diese Arbeitsgruppe ist eine Art "Vorläufer"
zur im Expertenbericht vorgesehenen Hochschulkonferenz, ein erstes
Treffen gab es bereits vor dem Sommer. Heute Nachmittag fand das
zweite Treffen mit inhaltlichen Gesprächen über Ziele, Eckpunkte und
Maßnahmen des Hochschulplans statt, beispielsweise: eine neue
Leistungsvereinbarungskultur mit einer höheren Steuerungsleistung,
Koordinierung der Profilbildung und Abstimmung des Lehrangebots
zwischen den anbietenden Standorten.
Die Hochschulkonferenz soll ein schlankes Gremium werden, im Rahmen
dessen zwischen Vertretern des Ministeriums, der
Universitätenkonferenz und der Fachhochschulkonferenz die
strategische Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Steuerung des
österreichischen Hochschulraums erarbeitet werden. Dies wird unter
Einbindung von weiteren Hochschulpartnern geschehen. Mit dem
Hochschulplan - Eckpunkte werden bis Jahresende stehen, dann folgt
eine fortlaufende Entwicklung - soll die Hochschulkonferenz
eingesetzt werden.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
Tel.: +43 1 531 20-9014
mailto:[email protected]
www.bmwf.gv.at
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