• 27.09.2011, 10:58:42
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FP-Seidl: Pflegeberuf leider kein "Traumjob"

SP-Wehsely stellt sich erneut taub

Wien (OTS/fpd) - Österreich investiert jährlich sechs Milliarden
Euro in die Kosten für Pflege, 44.000 Menschen arbeiten in diesem
Bereich. Dennoch geht aus einer Studie im Auftrag des
Pflegeheimbetreibers SeneCura hervor, dass 72 Prozent der 500
befragten Österreicherinnen und Österreicher niemals in diese
Berufssparte wechseln würden. FP-LAbg. Wolfgang Seidl zeigt die
Probleme auf: "Trotz des guten Image des unentbehrlichen Pflegeberufs
besteht hier enormer Handlungsbedarf. Die Stadt Wien muss im
Pflegebereich endlich angemessen bezahlen. Aktuelle sind über die
Hälfte der Befragten aufgrund der schlechten Bezahlung nicht bereit,
diese psychisch und körperlich harte Arbeit zu verrichten.

Seidl fordert SP-Gesundheitsstadträtin Wehsely zum Handeln auf: "Sie
tut nichts für die Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe.
Dieser Beruf wird einer jener Berufe der Zukunft werden, in dem es
immer Bedarf gibt. Anstatt das Gesundheitssystem kaputtzusparen,
sollte die amtsführende Stadträtin endlich dahingehende Maßnahmen
setzen". Die FPÖ fordert individuelle Arbeitszeitregelungen, mehr
Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Angebote zur Kinderbetreuung, um
den steigenden Bedarf von 17.000 Pflegekräften bis 2020 sicherstellen
zu können. (Schluss) dora

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

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