Familienministerium: SPÖ hat die sprachliche Frühförderung selbst gestrichen
Heinisch-Hosek hat Regierungsvorlage der 15a-Vereinbarung mit Sprachförderung nicht zugestimmt - ÖVP arbeitet jetzt an Regelung für Sprachförderung auf anderer Basis
Wien (OTS/BMWFJ) - ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser möge sich
in ihren eigenen Reihen umhören, wenn sie die Streichung der
sprachlichen Frühförderung aus der 15a-Vereinbarung zum Ausbau der
Kinderbetreuungseinrichtungen kritisiert, reagiert das
Familienministerium auf ihre Aussendung von heute Vormittag. Aus dem
mit dem Sozialministerium fertig verhandelten Entwurf der
15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern hat Ministerin Gabriele
Heinisch-Hosek in der vergangenen Woche die sprachliche Frühförderung
streichen lassen. Da im Ministerrat die Einstimmigkeit Prinzip ist,
musste das Familienministerium die sprachliche Frühförderung daher
aus der Regierungsvorlage streichen.
Weil der ÖVP dieses Thema sehr wichtig ist, arbeitet sie auf
Bundesebene seither aber an einer Regelung und Finanzierung der
sprachlichen Frühförderung auf einer anderen Basis. Die
entsprechenden Maßnahmen werden zu geeigneter Zeit präsentiert
werden.
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