• 25.09.2011, 04:00:31
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ÖSTERREICH: Gürtler wehrt sich gegen Angriffe auf Hofreitschule

"Tragik wird hier missbraucht" - 2011 wieder schwarze Zahlen

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH
(Sonntags-Ausgabe) nimmt Elisabeth Gürtler zu den Vorwürfen gegen die
Hofreitschule Stellung: "Dass ich die Hofreitschule unmenschlich
führe, ist unrichtig. Die Pferde werden zwei Mal pro Woche von Dr.
Hladik untersucht. Sie sind in gutem Zustand und nicht öfter krank
als früher. Die Vorwürfe kommen von Ex-Angestellten, eine private
Abrechnung."
Gürtler spricht auch über den Todesfall einer Bereiters in der
vergangenen Woche: "Mein ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie, das
ist ein tragischer Fall. Ich bestreite aber vehement, dass die
Arbeitsbedingungen schuld sind. Der Mann war seit Mitte Juni wegen
psychischer Probleme im Krankenstand, er wurde stationär behandelt.
Er dürfte auch private Probleme gehabt haben. Es ist furchtbar, wenn
ein Mensch nur noch diesen Ausweg sieht. Hier wird eine Tragik
missbraucht."
Für 2011 kündigt Gürtler in ÖSTERREICH wieder schwarze Zahlen für
die Hofreitschule an: "Früher gab es ein Defizit von 3 Millionen
Euro, im Vorjahr hatten wir 900.000 Euro Minus. Heuer hoffe ich, dass
wir positiv abschließen."
Einen Rücktritt schließt die Hofreitschul-Chefin definitiv aus:
"Mein Vertrag läuft noch bis 2012. Ich denke nicht an Rücktritt, das
wäre ein Schuldeingeständnis. Man geht nicht, wenn man angegriffen
wird."

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

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