- 24.09.2011, 12:58:01
- /
- OTS0040 OTW0040
Cortolezis-Schlager: Wissenschaftsminister Töchterle stellt Weichen für die Zukunft unserer Hochschulen
ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Mehr Mittel und geregelter Zugang für mehr Qualität!
Wien, 24. September 2011 (ÖVP-PK) "Unsere international
anerkannten Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie viele
unserer motivierten und begabten Studierenden erwarten eine Lösung
der anstehenden Probleme. Das Abschneiden der heimischen
Universitäten bei den jüngsten Unirankings hat uns klar aufgezeigt,
dass unseren Universitäten wichtige international übliche
Rahmenbedingungen fehlen. Wir müssen verhindern, dass unsere
Hochschulen in eine Mittelmäßigkeit abrutschen und ihre
internationale, nationale und regionale Reputation und
Leistungsfähigkeit verlieren" sagte heute, Samstag, ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager.
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle habe in der "Ö1"-
Radioreihe "Journal zu Gast" skizziert, wie es die Weichen für die
Zukunft der heimischen Hochschulen zu stellen gilt: "Wir brauchen
mehr Mittel und wichtige zukunftsorientierte strukturelle Maßnahmen
wie Zugangsregelungen, vor allem in den Massenfächern", so die ÖVP-
Wissenschaftssprecherin. ****
Zentrale Schwerpunkte des Qualitäts- und Leistungspakets des
Ministers sind:
1) Eine zusätzliche Hochschulmilliarde zwischen 2013 und 2015.
2) Ein sozial ausgewogenes Studienbeitragsmodell.
3) Ein moderner Hochschulplan mit transparenter Kapazitätsplanung.
"Den Universitäten sollen 2013 bis 2015 zusätzlich eine
Milliarde Euro mehr zur Verfügung stehen. Ein entscheidender
Schritt hin zur finanziellen Stabilität des österreichischen
Hochschulsystems", verwies die Wissenschaftssprecherin auf die sehr
aussichtsreichen Verhandlungen von Bundesminister Karlheinz
Töchterle mit Finanzministerin Maria Fekter zur Hochschulmilliarde.
Mehr private Beteiligung und mehr an Kooperation und
Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Infrastruktur
Österreich ist eines der ganz wenigen Länder, wo es weder
Zugangsregelungen noch Studienbeiträge an den Universitäten gibt.
Der Wissenschaftsminister hat ein Gesamtpaket vorgelegt, das die
Brücke baut, zwischen verpflichtenden Studienbeiträgen, der
Freiheit der Universitäten und sozialen
Unterstützungserfordernissen für benachteiligte und
leistungsorientierte Studierende. "Wir treten für Studienbeiträge
ein, wobei kein Mensch aus finanziellen Gründen vom Studium
abgehalten werden darf", erklärt Cortolezis-Schlager.
In diesem Zusammenhang wies die ÖVP-Wissenschaftssprecherin
darauf hin, dass beim öffentlichen Mitteleinsatz für unsere
Hochschulen Österreich bereits über dem EU-Schnitt liege. "Woran
wir jetzt arbeiten müssen, ist an der privaten Beteiligung und an
der stärkeren Beteiligung der Wirtschaft. Die privaten Mittel im
tertiären Bereich betragen nur 0,1 Prozent des BIP. Im Vergleich
liegt der OECD-Durchschnitt bei 0,5 Prozent."
Abschließend ging die ÖVP-Wissenschaftssprecherin auf den
Hochschulplan ein, der derzeit im Ministerium erarbeitet wird. "Im
Zentrum stehen dabei, Effizienzpotenziale durch Synergien und
Kooperationen zu heben, um die Mittel bestmöglich und treffsicher
für die Ausbildung junger Menschen einzusetzen. Dies würde
gemeinsam mit den Universitäten gemacht", erörterte die Abgeordnete
und fügt abschließend hinzu: "Ein kleines Land wie Österreich muss
Vielfalt bündeln, um Stärken zu stärken. Es braucht dazu gute
Rahmenbedingungen. Gestalten wir gemeinsam die Zukunft und lassen
wir vergangene, nicht mehr haltbare Wahlversprechen hinter uns."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK






