- 23.09.2011, 15:49:06
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Bundesheer: Vertragsbediensteter nach sexueller Nötigung entlassen
Wien (OTS/BMLVS) - Ein ziviler Vertragsbediensteter des
Bundesheeres ist aufgrund der sexuellen Nötigung eines
Grundwehrdieners aus seinem Dienstverhältnis beim Bundesheer
entlassen worden. Ereignet hat sich der Vorfall am 24. August gegen
ein Uhr Früh in der Salzburger Schwarzenbergkaserne. Gegen den
Vertragsbediensteten wurde darüber hinaus Strafanzeige erstattet.
Der 51-jährige, aus Kärnten stammende Vertragsbedienstete hatte außer
Dienst gemeinsam mit dem 20-jährigen Rekruten eine private Feier in
der Kaserne besucht. Dabei wurde dem Rekruten übel. Der
Vertragsbedienstete bot dem Rekruten an, ihn zum Krankenrevier zu
bringen. Stattdessen fuhr er in die Kasernenunterkunft, wo es zur
Nötigung in Form von Berührungen im Intimbereich des Rekruten durch
den Vertragsbediensteten kam Als dem Rekrut die Handlungen bewusst
wurden, stellt der Vertragsbedienstete seine Handlungen ein.
Anschließend ging der Rekrut auf seine eigene Unterkunft.
Der Rekrut wurde sofort nach Bekanntwerden des Zwischenfalles am
nächsten Tag vom Dienst freigestellt und vom Heerespsychologischen
Dienst behandelt. Dem Rekruten - sein Grundwehrdienst endet kommende
Woche - wird weiterhin eine kostenlose psychologische Behandlung
angeboten. Zwischen dem Rekruten und dem Vertragsbediensteten bestand
kein direktes Befehlsverhältnis.
Rückfragen: Hauptmann Gerald Gundl, Presseoffizier Militärkommando
Salzburg, 0664 622 6304
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Kommunikation / Presse
Tel.: +43 664-622-1005
mailto:[email protected]
http://www.bundesheer.at
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