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OTS0118   23. Sept. 2011, 11:40

BZÖ-Haubner fordert zukunftsweisendes Gesamtkonzept im Pflegebereich

"Teil der AK-, Wirtschaftskammer- und Bauernkammer-Zwangsbeiträge für einen Pflegevorsorgefonds verwenden"


"Wir brauchen in Österreich endlich ein
zukunftsweisendes Gesamtkonzept im Pflegebereich, das langfristig und
nachhaltig finanzierbar ist", forderte heute die stellvertretende
BZÖ-Klubobfrau Abg. Ursula Haubner.

"Da es derzeit nur eine Art Überbrückungsförderung bei der Pflege
gibt, sollte die Hälfte der Zwangsbeiträge von Arbeiterkammer,
Wirtschaftskammer und Bauernkammer für die Finanzierung eines
Pflegevorsorgefonds verwendet werden", schlug Haubner vor und weiter:
"Jeder Arbeiter, jeder Angestellte in Österreich muss 0,5 Prozent der
Sozialversicherungssumme bei der Arbeiterkammer "automatisch
abliefern" und hat kaum einen Nutzen davon. Daher wäre eine
Verwendung der Beiträge für einen Pflegevorsorgefonds eine sinnvolle
Investition".

"Auch der Lehrberuf "Pflege und Betreuung" muss rasch flächendeckend
in Österreich angeboten werden, denn durch diesen Lehrberuf "Pflege
und Betreuung" könnte die Lücke zwischen Pflegehelfern und dem
gehobenem medizinischen Krankenpflegepersonal geschlossen werden",
meinte Haubner, die auch eine Anrechnung der Pflegezeiten von
pflegenden Angehörigen für Pensionszeiten ähnlich wie bei der
Kindererziehung verlangt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0118 2011-09-23 11:40 231140 Sep 11 BZC0003 0168



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