- 22.09.2011, 14:50:49
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Heinisch-Hosek: Erstmals Geld für Kinderbetreuung an weniger Schließtage gekoppelt
Stufenplan garantiert Betreuungsqualität auch für Unter-Dreijährige
Wien (OTS) - "Mit der neuen Vereinbarung zur Anstoßfinanzierung
für den Ausbau der Kinderbetreuung haben wir erstmals verankert, dass
die Bundesländer diese Gelder nur erhalten, wenn Sie eine echte
Reduktion der Schließtage vornehmen", so Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek zur vorliegenden 15a-Vereinbarung.
"Dass wir diese Schließtagsregelung mit dem Stufenplan nun
beschließen werden, ist ein deutlicher Fortschritt", so
Heinisch-Hosek. Das gelte insbesondere auch in Hinblick auf den
ursprünglichen Begutachtungsentwurf. Denn darin seien nur für
Kinder, die über drei Jahre alt sind, bessere Schließtagsregelungen
vorgesehen gewesen. Mit der vorliegenden Vereinbarung hingegen sind
jetzt auch die Unter-Dreijährigen erfasst. Das sei nun ein
einheitlicher Mindeststandard für alle Kinder - sowohl für Ganztags-
als auch für Halbtagsplätze.
Das werte sie auch deshalb als Erfolg, weil mit diesem Stufenplan ein
guter Kompromiss mit den Ländern gefunden werden konnte. "Damit wird
es für die Eltern in den nächsten Jahren eine echte Verbesserung in
Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie geben," sagte die
Ministerin.
"Und ich will noch einmal betonen: Noch vor wenigen Monaten war
überhaupt kein Geld für die Fortführung der Anstoßfinanzierung
reserviert. Nun konnten wir dafür sorgen, dass es auch in den
kommenden Jahren jeweils 15 Millionen Euro für den Ausbau der
Kinderbetreuung geben wird. Und mehr noch. Auch schon in diesem Jahr
können wir zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung stellen", so
Heinisch-Hosek zum Schluss.
Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: (01) 531 15 - 2149, 0664/610 62 76
mailto:[email protected]
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