• 22.09.2011, 10:15:31
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ÖZIV: Valorisierung des Pflegegeldes nicht vergessen

Wien (OTS) - In den nun startenden Gesprächen zur
Pflege-Strukturreform darf keinesfalls vergessen werden, eine
Valorisierung des Pflegegeldes festzuschreiben, erinnert ÖZIV und
ÖAR-Präsident Klaus Voget an die zentrale Forderung von Menschen mit
Behinderungen.

Pflege wird oft zu einer Armutsfalle - sowohl für die Pflegenden
als auch für die Pflegebedürftigen. Derzeit werden noch rund 80
Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause betreut. Für die Pflegenden
bedeutet dies oft eine Einschränkung in den beruflichen Chancen und
oftmals einen Verzicht auf einen Vollzeit-Job mit entsprechendem
Gehalt. "Und mit einem Pflegegeld ausgestattet, das immer weniger
wert ist, können auch die zu Pflegenden nicht auf professionelle
Dienste ausweichen. Eine teuflische Spirale, die sich mit jedem Jahr,
in dem das Pflegegeld nicht angehoben wird, schneller dreht", meint
Voget.

Zusätzliche Gefahr droht seitens der Demografie: Sowohl die
Bereitschaft als auch die Möglichkeiten, Pflege innerhalb der
Familie/des Umfeldes zu organisieren, nehmen ab. Die meisten Menschen
jedoch, die Unterstützung benötigen, wollen so lange als möglich in
ihrem gewohnten Umfeld bleiben. "Ein angemessenes und an die
Inflationsrate angepasstes Pflegegeld kann hier helfen, ein
selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu ermöglichen", so der ÖZIV
Präsident abschließend.

Rückfragehinweis:

ÖZIV Öffentlichkeitsarbeit
   Stefan Pauser
   Tel: 01- 513 15 35- 35
   M: 0699 15 660 111
   [email protected]
   www.oeziv.org

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