- 21.09.2011, 17:46:56
- /
- OTS0277 OTW0277
bOJA: Der heute im Parlament diskutierte 6. Jugendbericht bestätigt Bedeutung und Innovationskraft der Offenen Jugendarbeit
Wien (OTS) - bOJA (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit): Der
heute im Parlament diskutierte 6. Jugendbericht bestätigt Bedeutung
und Innovationskraft der Offenen Jugendarbeit
"Wie die thematisch breite Diskussion der Nationalratsabgeordneten
zeigt, bündelt der Jugendbericht auf über 600 Seiten eine breite
Palette an Themenstellungen rund ums Thema 'junge Menschen', die in
der Offenen Jugendarbeit maßgeblich sind", so die erste Einschätzung
von Mag.a Sabine Liebentritt, Geschäftsführerin von bOJA, anlässlich
der heutigen Debatte im Parlament. Liebentritt betont, dass, wenn
erwachsene Menschen Themen mit Bezug zu jungen Menschen beleuchten,
dies nur zum Teil die Themen der jungen Menschen selbst sind. Es sind
in erster Linie jene der Erwachsenen und einer erwachsenen
Gesellschaft, Anliegen, die Erwachsene im Umgang mit jungen Menschen
beschäftigen. Und Liebentritt mahnt in diesem Zusammenhang: "Eine
solche Betrachtung bzw. Herangehensweise mag durchaus legitim sein,
denn es sind ja die Erwachsenen, insbesondere die Politikerinnen und
Politiker, die die Macht haben, die Rahmenbedingungen zu verändern.
Wesentlich dabei ist allerdings, dass der erwachsene, oft
problemorientierte Blick auf junge Menschen stets mit jugendlichen
Blickwinkeln abgeglichen werden muss." Der Vorschlag der
Geschäftsführerin lautet "Wissensbasierte Jugendpolitik". "Dies ist
ein zeitgemäßer Zugang und verbindet Politik, Jugendarbeit und junge
Menschen, Wissenschaft und Gesellschaft als Kreislauf und
gewährleistet eine Jugendpolitik im Sinne der Gesellschaft als Ganzes
und des jungen Menschen als Individuum.
Erfreut zeigt sich Liebentritt darüber, "dass im Jugendbericht und
insbesondere in der Diskussion im Parlament deutlich wurde, wie
wichtig die Angebote, Methoden und Projekte der Offenen Jugendarbeit
für die gesunde Entwicklung von jungen Menschen in Österreich sind."
Die zahlreichen Jugendtreffs, Jugendzentren und Angebote der mobilen
Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden bieten für die jungen
Menschen fachlich fundierte Angebote beispielsweise rund um Gewalt-
und Suchtprävention, im Kontext von Sexualpädagogik und politischer
Bildung und aus dem Bedarf heraus zunehmend niederschwellige Angebote
im Bildungs- und Qualifizierungsbereich. "Wesentliches Element bei
all unseren Angeboten bildet die Partizipation von jungen Menschen,
denn wenn die Angebote wirken sollen, müssen sie gemeinsam mit jungen
Menschen entwickelt und umgesetzt werden.", erläutert Liebentritt die
Devise der Offenen Jugendarbeit.
Über bOJA
bOJA ist das Bundesweite Netzwerk für Offene Jugendarbeit, dient
als Plattform für Wissens- und Informationsaustausch und vernetzt
Menschen, Ideen, Projekte, Einrichtungen - national und
international. bOJA unterstützt das Erwachsen werden für Jugendliche
in Österreich, indem es mit seinen Partnern im Handlungsfeld der
Offenen Jugendarbeit (soziale Einrichtungen, Wirtschaft, Verwaltung,
Bildungswesen, etc.) zusammenarbeitet und als Sprachrohr und
Interessensvertreter für die Bedürfnisse von Jugendlichen aus der
Offenen Jugendarbeit agiert. bOJA hat sich zur Aufgabe gesetzt, die
Qualitätsstandards in der Offenen Jugendarbeit voranzutreiben und das
Bewusstsein für die Bedeutung von Offener Jugendarbeit zu heben.
Geschäftsführerin von bOJA ist Mag.a Sabine Liebentritt. bOJA wird
gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.
Rückfragehinweis:
Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit Mag.a Sabine Liebentritt, GF c/o Lilienbrunngasse 18/2/47 1020 Wien, Österreich Mail: [email protected] Tel: 0660 7315 237
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






