Karas: Die soziale Marktwirtschaft ist alternativenlos
EVP-Vizepräsident fordert, dass Marktwirtschaft "noch öko- sozialer" werden muss
Brüssel, 21. September 2011 (OTS) "Die gegenwärtige Krise
zeigt, dass es sicher keine Alternative zur sozialen
Marktwirtschaft gibt. Sie ist kein Modell der Vergangenheit,
sondern wichtiger denn je. Die aktuellen Probleme haben zwei
Gründe: die Marktwirtschaft ist noch nicht öko-sozial genug und
unsere Institutionen haben noch nicht die Instrumente bekommen, um
angemessen auf die Globalisierung reagieren zu können", erklärte
Othmar Karas, Vizepräsident der EVP-Fraktion im Europäischen
Parlament heute in seinem Eröffnungsreferat in einer Debatte der
Volkspartei-Fraktion und der sozialdemokratischen Fraktion im
Europaparlament mit Vertretern aller europäischen katholischen
Bischofskonferenzen. ****
"Die öko-soziale Marktwirtschaft ist für uns nicht einfach bloß
ein geschicktes System, um einen guten Ausgleich zwischen den
verschiedenen Kräften herzustellen, sondern notwendige Folge des
Menschenbildes, das wir als Christdemokraten haben: 'Der Mensch und
seine Arbeit stehen im Mittelpunkt', wie die katholische
Soziallehre sagt", so Karas. Thema der Debatte ist die Rolle und
der Wert der Arbeit des Menschen im Wirtschaftssystem. Anlass ist
der 30. Jahrestag der päpstlichen Enzyklika "Laborem exercens".
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Grillitsch: EUR 350 Mio. für AK-Kammerumlage hinterfragen
Bauernbund Österreich (BBÖ) | 21. Sept. 2011, 13:16
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