OTS0161   21. Sept. 2011, 12:14

Strengere Reglementierungen von Schönheits-Operationen machen Sinn

Präsident der NÖ Ärztekammer begrüßt Vorstoß des Gesundheitsministers in Sachen plastischer Chirurgie


Dr. Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer
begrüßt die Pläne von BM Alois Stöger zur Reglementierung von
Schönheitsoperationen: "Seine Forderung nach strengeren Regeln für
solche Operationen, etwa der Ruf nach besserer Aufklärung und
genauerer Prüfung, ob solche Operationen wirklich notwendig sind,
halte ich für äußerst sinnvoll", so Präsident Dr. Reisner. Derzeit
darf sich jeder Arzt "Schönheitschirurg" nennen, auch wenn er keine
fachspezifische Ausbildung hat. "Ich teile die Ansicht von BM Stöger
ebenfalls, wonach es für die Konsumentinnen und Konsumenten
sicherlich einen Qualitätsvorteil bringen würde, wenn durch die
Berufsbezeichnung absolute Klarheit geschaffen würde. Niemand weiß
heute, dass nur "Plastische Chirurgen" den Nachweis einer
entsprechenden Fachspezifischen Ausbildung erbracht haben."

Spezieller Schutz soll durch die Maßnahmen vor allem
Minderjährigen verschafft werden. Heutzutage kommt es leider schon
viel zu häufig vor, dass Schönheitskorrekturen bei Jugendlichen
gemacht werden. In jungem Alter ist man in aller Regel weder
körperlich noch geistig reif genug, um die mittel- bis langfristigen
Auswirkungen solcher OPs abschätzen zu können. "Ich jedenfalls
schließe mich den mir bekannten Forderungen von BM Stöger in Bezug
auf strengere Reglementierung von Schönheits-Operationen voll
inhaltlich an", so Präsident Dr. Reisner zum Abschluss.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0161 2011-09-21 12:14 211214 Sep 11 AEN0001 0221



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