• 20.09.2011, 13:13:08
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E-Control: Aktuelle Gaspreiserhöhungen belasten die Konsumenten

Lieferantenwechsel bringt große Einsparungen für Haushaltskunden

Wien (OTS) - Die Gaspreise befinden sich derzeit im Aufmarsch.
Nach den letzten Preiserhöhungen im Frühling ist jetzt die zweite
Energiepreiserhöhung an der Reihe. Mit 1. Oktober erhöht die Wien
Energie den Energiepreis für Gas um 9,4%. Die EVN erhöht diesen zum
gleichen Zeitpunkt um 5,8%, ebenso die BEGAS. Für Kunden der Wien
Energie bedeutet das bei einem Jahresdurchschnittsverbrauch von
15.000 kWh eine Steigerung des Gesamtpreises um 5,3%, bei der EVN
steigt der Gesamtpreis um 3,6% und bei der BEGAS um 3,5%. Die OÖ. Gas
Wärme und Linz AG kündigten ebenfalls Preiserhöhungen an.

"Die Preiserhöhungen sind eine große finanzielle Belastung für
Österreichs Konsumenten.", so die beiden Vorstände der E-Control DI
Walter Boltz und Mag. (FH) Martin Graf. Und weiter: "Die Margen der
Gasanbieter werden nach Abschätzungen der E-Control nach den
Preiserhöhungen am obersten Ende der Bandbreite der letzten zwei
Jahre liegen. Ob das Ausmaß der Preiserhöhungen über die Situation an
den Großhandelsmärkten gerechtfertigt werden kann, ist zu
hinterfragen." Gashändler, die an den europäischen Großhandelsmärkten
tätig sind - sowie die Vorlieferanten einiger österreichischer
Gaslieferanten - können von den günstigeren Spotpreisen im Sommer
profitieren und Gas für den hochpreisigen Winter einspeichern; auch
die Terminpreise für Gaslieferungen im Winter 2012 und für das
Kalenderjahr 2012 sind seit der letzten Preiserhöhungswelle im
Frühjahr nicht deutlich gestiegen. "In Deutschland beispielsweise hat
der E.ON-Konzern gerade angekündigt, die Preise für Haushaltskunden
bis April 2012, also über die Heizperiode, stabil zu halten. Auch
Österreichs Haushaltskunden sollten endlich von den verbesserten
Rahmenbedingungen auf den Gasbeschaffungsmärkten profitieren.", so
Graf.

Kunden sollen ihre Rechte wahrnehmen

Die Konsumenten müssen die Preiserhöhungen jedoch nicht einfach
hinnehmen, sondern können vielmehr aktiv handeln. "Gerade jetzt sind
die Konsumenten aufgerufen, ihre Rechte am liberalisierten
Energiemarkt wahrzunehmen.", so Boltz.

Eines davon ist das Recht, seinen Energielieferanten frei wählen
zu können, um sich eine kostengünstigere Alternative zu suchen.
"Erhöht ein Lieferant den Gaspreis, muss er diese Erhöhung dem
Konsumenten rechtzeitig und in schriftlicher Form mitteilen. Der
Kunde hat jedoch die Möglichkeit, der Preiserhöhung zu widersprechen.
In diesem Fall wird er drei Monate zum alten Preis versorgt und kann
sich rechtzeitig einen alternativen, günstigeren Lieferanten
auswählen.", erläutert Boltz.

Beachtliche Einsparungen durch Lieferantenwechsel möglich

Bei einem Wechsel zu einem günstigeren Gasanbieter kann sich ein
durchschnittlicher Haushalt derzeit bis zu rund 100 Euro einsparen.
"Dieses Einsparungspotenzial erhöht sich mit den
Gaspreisänderungen.", so Graf. Und weiter: "Ein Wiener Haushalt kann
sich künftig bis zu 160 Euro einsparen, ein niederösterreichischer
Haushalt bis zu 215 Euro. Ein Wechsel zu einem günstigeren
Lieferanten zahlt sich somit auf jeden Fall aus.", so Graf
abschließend.

Einfache Preisvergleiche können mit dem Tarifkalkulator der
E-Control unter www.e-control.at durchgeführt oder an der
Energie-Hotline unter 0810 10 25 54 (zum Tarif von 0,044 Euro/Minute)
angefordert werden.

Rückfragehinweis:

E-Control
   Mag. Bettina Ometzberger
   Tel.: +43-1-24 7 24-202
   www.e-control.at
   Twitter: www.twitter.com/energiecontrol 
   Facebook: www.facebook.com/energie.control

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