• 20.09.2011, 13:12:41
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LH Pröll: Regionalförderung wird verlängert

"Weitere 250 Millionen Euro in den Jahren 2014 bis 2020"

St. Pölten (OTS/NLK) - "Die Regionalförderung ist ein
entscheidender Motor für unser Land und hilft den Gemeinden und
Regionen, sich zielorientiert weiter zu entwickeln", sagte
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am heutigen Dienstag, 20. September,
im Rahmen einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus. Dabei gab der
Landeshauptmann bekannt, dass die Regionalförderung auch in den
Jahren 2014 bis 2020 fortgesetzt wird. Damit werden weitere 250
Millionen Euro für die Regionen zur Verfügung gestellt", so Pröll.

Das Bundesland Niederösterreich verzeichne eine ausgewogene,
stabile wirtschaftliche Entwicklung, betonte der Landeshauptmann, und
berichtete über ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum von
3,3 Prozent und einem Rekordstand von 590.000 unselbstständig
Beschäftigten. Diese wirtschaftliche Dynamik begründe sich zum einen
in der zeitgerechten Internationalisierung der niederösterreichischen
Wirtschaft und zum anderen in der dynamischen Entwicklung, die auch
in den einzelnen Regionen des Landes festzustellen sei, so Pröll.

Um diese Dynamik auch weiterhin fortzuschreiben, werde die
Regionalförderung auch nach der im Jahr 2013 zu Ende gehenden
Förderperiode fortgesetzt. Durch die seit 1987 bestehende
Regionalförderung wurden bisher 2.125 Projekte unterstützt und rund
14.600 bis 15.000 Arbeitsplätze abgesichert. "Insgesamt wurden seit
1987 rund 964 Millionen Euro an Unterstützungen ausbezahlt und damit
ein Investitionsvolumen von 2,4 Milliarden Euro ausgelöst",
bilanzierte der Landeshauptmann.

Die Regionalförderung sei darüber hinaus auch ein wichtiges
Instrument, "um EU-Gelder nach Niederösterreich zu holen",
informierte Pröll weiters. Mit der Verlängerung der Regionalförderung
sei daher auch ein "deutliches Signal nach Brüssel" verbunden, "dass
wir auch in Zukunft Fördermittel aus Brüssel abrufen wollen". Der
Landeshauptmann verwies diesbezüglich auf die vom Bundesland
Niederösterreich gestartete Initiative zur Weiterführung der
Förderkulisse für Ziel-2-Regionen: "143 von rund 170 Regionen haben
sich der niederösterreichischen Initiative angeschlossen." Im Oktober
werde im Sitzungssaal des NÖ Landtages eine internationale Tagung zu
diesem Thema abgehalten, kündigte er an.

Dass die Regionalförderung entscheidende Impulse liefere, habe
auch der europäische Rechnungshof in einer Analyse festgestellt,
berichtete Pröll: "74 Prozent der Projekte wären ohne
Regionalförderung nicht umgesetzt worden, 20 Prozent wurden
überarbeitet und nur 6 Prozent wären auch ohne Regionalförderung
umgesetzt worden."

Dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Entscheidung für die
Verlängerung der Regionalförderung getroffen worden sei, führe auch
zu "mehr Planungssicherheit für die Gemeinden und Regionen in der
Zeit ab 2014 bis 2020", meinte der Landeshauptmann abschließend.

Landesrätin Dr. Petra Bohuslav ging auf die Schwerpunkte der
Regionalförderung ein. "Wir wollen die Technologie-Standorte im Land
stärken, wir wollen die touristische Entwicklung weiter forcieren und
wir werden auch unsere erfolgreichen Wirtschaftsparks und
Betriebsstandorte weiter ausbauen", betonte sie.

Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, ging auf die
Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit bei
Betriebsansiedlungen näher ein: "Interkommunale Kooperationen gibt es
bereits in 78 Gemeinden in Niederösterreich."

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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