- 20.09.2011, 09:40:40
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Spindelegger: "Österreich engagiert für Schutz von Kindern im UNO-Menschenrechtsrat"
Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger anlässlich des Weltkindertages 2011
Wien (OTS) - "Kinderrechte stehen ganz oben auf der Agenda der
österreichischen Außenpolitik. Denn obwohl beinahe alle Staaten der
Welt die Kinderrechtskonvention ratifiziert haben, sehen wir leider
auch, dass diese fundamentalen Rechte tagtäglich verletzt werden", so
Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger anlässlich des
heutigen Weltkindertages.
"Nach zwei Jahren im UNO-Sicherheitsrat, in denen wir uns gezielt
für den Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten -
insbesondere Frauen und Kindern - eingesetzt haben, wollen wir unser
Engagement nun auch im UNO-Menschenrechtsrat fortsetzen", hob
Spindelegger den Schutz von Kindern vor Gewalt und Ausbeutung als
einen Schwerpunkt der österreichischen Mitgliedschaft im
Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen von 2011 bis 2014 hervor.
"In Zusammenarbeit mit unseren Partnern in den Vereinten Nationen,
den UNO-SonderberichterstatterInnen und der Zivilgesellschaft möchte
wir uns insbesondere für das Schicksal der Opfer von Kinderhandel
sowie Kinder in bewaffneten Konflikten einsetzen. So verfolgt
Österreich etwa gemeinsam mit UNICEF eine programmatische
Zusammenarbeit im Kinderrechtsbereich: Durch die Einbeziehung der
EU-Kinderrechtsagenden soll der europäische Standard bei der
Durchsetzung und Absicherung von Kinderrechten vor allem bei
zukünftigen EU-Mitgliedsstaaten sichergestellt werden soll.
"Die besondere österreichische Expertise wird auch dadurch
untermauert, dass wir soeben eine sehr erfahrene und international
anerkannte Kinderrechtsexpertin, Jugendrichterin Renate Winter, als
Kandidatin für die Wahlen des Kinderrechts-Komitees 2012 nominieren
konnten", so der Außenminister abschließend. Frau Winter ist unter
anderem Gründungsmitglied des Instituts für Kinderrechte und stand
von 2008 bis 2010 dem Sondergerichtshof für Sierra Leone als
Präsidentin vor.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
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