- 20.09.2011, 09:39:24
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Ex-ÖBB-Chef Huber: "Sieben Millionen für den Werner"
Weitere Details über die Aussagen der Zeugen Huber im ÖBB-Inseraten-Skandal
Wien (OTS) - Laut einem Informanten der Regionalmedien Austria*
hat der ehemalige ÖBB-Boss Martin Huber (als Zeuge unter
Wahrheitspflicht) beim Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) von
einem geheimen Treffen zwischen ihm, dem damaligen Kabinettschef
Josef Ostermayer und ÖBB-Aufsichtsratschef Horst Pöchhacker
berichtet. Das schreiben die RMA in ihren aktuellen Ausgaben.
Bei einem Essen im Wiener Restaurant "Stadtwirt" habe man Huber
damals eindeutig zu verstehen gegeben, dass er vom
23-Millionen-Werbeetat der Bundesbahnen für das Jahr 2008 "sieben
(Werbe-, Anm. d. Red.) Millionen für den Werner" reservieren sollte.
Mit "Werner" war der damalige Infrastrukturminister und nunmehrige
Bundeskanzler Faymann gemeint. Huber habe dem Drängen Ostermayers und
Pöchhackers laut eignen Angaben nicht nachgegeben, wie er vor dem BAK
aussagt. Er sah in einer etwaigen Imagekampagne für den damaligen
Infrastrukturminister keinen Vorteil für die ÖBB - und lehnte ab.
* RMA - Regionalmedien Austria AG:
Die RMA wurde 2009 von der Styria Media Group AG und der Moser
Holding AG gegründet und vereint unter ihrem Dach die Titel bz-Wiener
Bezirkszeitung, Bezirksblätter Burgenland, Niederösterreich, Salzburg
und Tirol, WOCHE Kärnten und Steiermark und die Kooperationspartner
Bezirksrundschau Oberösterreich und RZ Medien Vorarlberg.
Weiterführende Links: RMA - Regionalmedien Austria AG -
www.regionalmedien.at
Rückfragehinweis:
Karin Strobl / Chefredakteurin
T +43/1/53 53 530 / [email protected]
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