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OTS0226   16. Sept. 2011, 17:58

Ostermayer und Kräuter würdigen den Freiheitskämpfer Professor Hugo Pepper

Moitzi: Autorität im Kampf für Demokratie und gegen Faschismus


Staatssekretär Josef Ostermayer,
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter und der Vorsitzende der
Sozialistischen Jugend, Wolfgang Moitzi, würdigten am Freitag bei der
Trauerfeier in der Feuerhalle Simmering den verstorbenen
Freiheitskämpfer Professor Hugo Pepper. "Hugo Pepper war ein ganz
Großer der Arbeiterbewegung", betonte Ostermayer, "einer der
Generationen von politischen Funktionären beeindruckt und geprägt
hat." Kräuter würdigte Pepper, "den großen Humanisten und Denker, für
sein Lebenswerk im Dienste der Toleranz, der Menschenrechte und der
Demokratie". ****

Noch am 19. Juli diesen Jahres hatte Ostermayer die Ehre, Hugo Pepper
das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich zu verleihen.
"Dort brachte Pepper sein unerschütterliches Bekenntnis zur
Demokratie, gegen Rassismus und Faschismus zum Ausdruck", sagte
Ostermayer. Der Staatssekretär würdigte Pepper als "mutigen,
überzeugten Demokraten", der stets im Zeichen eines umfassenden
Bildungsbegriffs aktiv war. "Der große Humanist Pepper hat sich
zeitlebens immer gegen geistige Enge ausgesprochen", so Ostermayer.
Er war jemand, der Freiheit und Demokratie in den Mittelpunkt stellte
und den Respekt vor Andersdenkenden pflegte.

Auch Kräuter würdigte Pepper als Kämpfer gegen Faschismus, für
Demokratie und Menschenrechte, der der sozialdemokratischen Bewegung
fehlen wird. "Wer kann es ermessen, was es für die Republik
Österreich bedeutet, wenn wir Persönlichkeiten mit höchsten
moralischen, ethischen und humanitären Werten verlieren? Wer kann es
ermessen, was es für die Sozialdemokratische Partei, für den
Gewerkschaftsbund oder den Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer
bedeutet?", fragte Kräuter. Mit Pepper verliert die Sozialdemokratie
"einen Kämpfer für eine solidarische, humane Gesellschaft", so
Kräuter. Eine große Persönlichkeit, die gegen das Nazi-Regime
kämpfte. Nach dem Ende des Faschismus engagierte sich Pepper mit dem
Mittel der Bildung im Dienste der Arbeiterbewegung und des ÖGB. Seine
über 1.300 Artikel, Glossen, Essays und seine 1.700 Buchbesprechungen
zeugen davon.

Wolfgang Moitzi betonte den besonderen Stellenwert Peppers in der
Sozialdemokratie, auch für die Sozialistische Jugend: "Er war eine
solche Konstante in der linken Sozialdemokratie, eine solche
Autorität im antifaschistischen Kampf, ein solcher Fels in der
Brandung gegen Neofaschismus und Neorassismus, dass es schwer ist,
sich unseren politischen Weg ohne ihn vorzustellen". Für die
Sozialistische Jugend war Pepper immer ein wichtiger Berater und ein
Vorbild, so Moitzi.

Die Sozialdemokratie verliert mit Hugo Pepper einen großen Kämpfer
für Demokratie und Menschenrechte und einen außergewöhnlichen
Genossen. (Schluss) pep/sv

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0226 2011-09-16 17:58 161758 Sep 11 NSK0004 0388



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