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OTS0111   16. Sept. 2011, 11:25

Tag der Industrie - Bures: Österreich als Forschungsstandort stärken

Deklaration "Innovationsland Österreich" ist Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft


Beim traditionellen Empfang der Industrie am
Donnerstagabend in Wien bekräftigte Innovationsministerin Doris Bures
ihr Ziel, Österreich als Forschungsstandort stark zu machen. Mit der
kürzlich unterzeichneten Deklaration "Innovationsland Österreich"
gehe man diesen Weg "beispielgebend" weiter, so Bures. Elf führende
innovative Unternehmen haben sich dabei freiwillig dazu
verpflichtet, ihre Forschungsetats bis 2015 um 20 Prozent zu erhöhen.
"Auch wir verpflichten uns, mehr in Forschung zu investieren. Und vor
allem zielgerichtet dort, wo der Bedarf der Industrie gegeben ist,
etwa in innovative Produktionstechnologien, um den
Produktionsstandort zu stärken und die Verlagerung in
Billiglohnländer zu verhindern. Dieses Zusammenspiel von Unternehmen
und öffentlicher Hand ist ein Signal für andere Unternehmen und
bringt uns zum Erfolg", betonte Bures beim "Industrietalk" mit
IV-Präsidenten Veit Sorger und Wissenschaftsminister Karlheinz
Töchterle. ****

Österreich als Forschungsstandort zu platzieren, sei auch deshalb
wichtig, weil man dadurch für weiteres Wachstum sorge. "Wenn wir auf
Wachstumskurs bleiben, gibt es auch mehr Chancen für junge Menschen,
gut qualifizierte Arbeitsplätze zu bekommen", sagte die Ministern.
Mit der Forschungsförderung des BMVIT, die seit 2008 um 70 Millionen
Euro auf 420 Millionen Euro erhöht worden ist, "haben wir allein in
den vergangenen drei Jahren rund 60.000 Arbeitsplätze geschaffen
bzw. längerfristig gesichert. Dazu kommen noch 5.600 hochwertige
Forschungsarbeitsplätze, die mithilfe der Projekte jährlich in den
Kompetenzzentren an den Universitäten oder in den Unternehmen direkt
durch das BMVIT finanziert werden", so Bures.

Der gestrige Empfang der Industrie stand unter dem Motto "Industrie
ist Innovation - Innovation braucht Bildung". Großes Augenmerk legte
die Moderatorin, die Journalistin des "Standard" Lisa Nimmervoll,
daher auf das Thema Bildung. Bures betonte, dass ihre Zielsetzung
dabei sei, dass "niemand auf dem Bildungsweg verloren geht" und es
"keine sozialen Hürden" im Bildungssystem geben dürfe. Sie werde
daher auch das von der Industriellenvereinigung unterstützte
Bildungsvolksbegehren unterschreiben, denn es sei wichtig, dass "eine
öffentliche und gesellschaftliche" Bildungsdiskussion geführt werde
und Impulse für eine rasche Veränderung gesetzt werden. (Schluss)
pl/sc

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0111 2011-09-16 11:25 161125 Sep 11 NSK0002 0348



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