- 16.09.2011, 09:44:25
- /
- OTS0052 OTW0052
AK-Initiative wirkt: Endlich tut sich was bei der Koppelung öffentlicher Aufträge an Frauenförderung
Linz (OTS) - Bereits seit Jahren engagiert sich die Arbeiterkammer
Oberösterreich für die Koppelung öffentlicher Auftragsvergabe an
betriebliche Gleichstellungsmaßnahmen. Endlich beschäftigt sich nun
auch das Land mit dem Thema. Die AK wird übrigens ab November mit
gutem Beispiel vorangehen und bei größeren Aufträgen Frauenförderung
in den Ausschreibungsbedingungen festhalten.
Die öffentliche Auftragsvergabe ist nicht nur ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor, sie ist auch ein politisches
Gestaltungsinstrument. Deshalb hat die AK bereits vor zwei Jahren
eine Studie in Auftrag gegeben, die unter anderem auch das gut
etablierte Berliner Modell unter die Lupe nimmt. Dort sind
gleichstellungsfördernde Maßnahmen bereits seit zehn Jahren Bedingung
für öffentliche Aufträge. Vergangenes Jahr wurde ein vergleichbares
Modell auch in Wien umgesetzt.
Die Arbeiterkammer unterstützt außerdem oberösterreichische
Pilot-Projekte, stellt interessierten Gemeinden Expertenwissen und
Unterlagen zur Verfügung. Fakt ist: Weder das Bundesvergabegesetz
noch EU-Recht sprechen gegen die Koppelung.
"Wir haben bereits mehrere interessierte Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister gefunden und hoffen, noch im Herbst die erste
Pilot-Gemeinde präsentieren zu können", freut sich AK-Präsident Dr.
Johann Kalliauer: "Dass sich nun auch der Oberösterreichische Landtag
mit dem Thema beschäftigt, ist natürlich besonders erfreulich. Mit
einem Auftragsvolumen wie jenem des Landes Oberösterreich könnte viel
bewegt werden."
Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Dr. Sabine Naderer
Tel.: (0732) 6906-2178
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKO






