- 15.09.2011, 10:25:18
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Spitäler: BZÖ-Spadiut: "Spitalslastigkeit des österreichischen Gesundheitswesens ist zu beenden"
"Stöger muss nun endlich Reformen einleiten - Ärzte-GmbHs sind bereits ein Beitrag zur österreichweiten Spitalsreform"
Wien (OTS) - "Gerade die aktuelle Diskussion zur Schließung von
kleinen Spitälern oder Abteilungen in diesen zeigt den richtigen Weg
auf. Mit den Ärzte-GmbHs ist dann die strikte Trennung zwischen dem
stationären und dem gestärkten niedergelassenen Bereich des
österreichischen Gesundheitssystems aufzuheben. Überdies ist das ein
Beitrag zur österreichweiten Spitalsreform", meinte heute der
BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut, der eine
Beendigung der Spitalslastigkeit des österreichischen
Gesundheitswesens einforderte. "Gesundheitsminister Stöger muss nun
endlich Reformen mit den Ländern einleiten, damit hier - ohne
Bundesländergrenzen - eine 24-Stunden-Versorgung im Gesundheits- und
Pflegebereich zur Verfügung steht".
"Die Möglichkeit von Ärzten sich zu GmbHs zusammenzuschließen, wurde
von uns immer gefordert, geht aber in der Praxis in die vollkommen
falsche Richtung. Es kommt aber wie überall auf die Umsetzung in der
Praxis an, da dadurch keinesfalls Mehrkosten für das gesamte
österreichische Gesundheitssystem entstehen dürfen, sondern es müssen
endlich Synergieeffekte mit bestehenden Einrichtungen erzielt
werden", so Spadiut.
"Die Spitalsambulanzen und -einrichtungen müssen während der Zeit, in
der sie nicht genutzt werden, niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen
zur Verfügung gestellt werden. Eine 24-Stunden-Verfügbarkeit und
Nutzungsmöglichkeit von teuren Geräten und Einrichtungen in
Krankenhäusern durch den niedergelassenen Bereich muss sichergestellt
sein", betonte Spadiut.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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