OTS0191   14. Sept. 2011, 13:00

Mitterlehner: Serbien ist aufstrebender Handelspartner Österreichs in Südosteuropa

Arbeitsgespräch mit Serbiens Wirtschaftsminister Nebojsa Ciric - Chancen für österreichische Unternehmen bei Modernisierung der Industrie, Infrastruktur sowie Energie- und Umwelttechnik


Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat
am Mittwoch den serbischen Minister für Wirtschaft und Regionale
Entwicklung, Nebojsa Ciric, zu einem Arbeitsgespräch in Wien
empfangen. Hauptthemen waren der weitere Ausbau der
Wirtschaftsbeziehungen und der aktuelle Annäherungsprozess an die
Europäische Union. "Serbien ist ein aufstrebender Handelspartner
Österreichs in Südosteuropa und ein interessanter Markt für
österreichische Investoren. Besonders große Exportchancen sehen wir
bei der laufenden Modernisierung von Industrieanlagen, im
Infrastruktur-Sektor und bei Energie- und Umwelttechnologien. Dort
können österreichische Unternehmen mit ihrem Know-how besonders
punkten", sagte Mitterlehner nach dem Treffen im
Wirtschaftsministerium. Angesichts der EU-Donauraumstrategie, an der
Serbien aktiv mitwirkt, sowie des laufenden Ausbaus von
Wintersportgebieten sieht Mitterlehner auch im Tourismus neue
Chancen.

Die österreichischen Exporte nach Serbien sind im Vorjahr um 5,2
Prozent auf 482,5 Millionen Euro gestiegen. Der positive Trend
verstärkt sich heuer: Im ersten Halbjahr 2011 lag das Exportplus
bereits bei 15,5 Prozent. Darüber hinaus steht Österreich mit einem
Gesamtvolumen von 2,7 Milliarden Euro an der Spitze der ausländischen
Investoren in Serbien. Mittlerweile sind fast 400 österreichische
Unternehmen am serbischen Markt vertreten. Schwerpunkte liegen
derzeit unter anderem im Banken- und Versicherungsbereich sowie bei
der Energie-Infrastruktur.

Abschließend gratulierte Mitterlehner seinem Amtskollegen Ciric zum
positiv verlaufenden Annäherungsprozess an die Europäische Union.
"Hier hat es zuletzt wichtige Fortschritte gegeben, auch wenn noch
weitere Anstrengungen notwendig sein werden. Österreich würde es
jedenfalls begrüßen, wenn Serbien den Status eines
EU-Beitrittskandidaten erreicht", so Mitterlehner.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0191 2011-09-14 13:00 141300 Sep 11 MWA0005 0299



Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Wirtschaft,
Familie und Jugend
Pressesprecher des Bundesministers:
Mag. Waltraud Kaserer
Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

Aussendungen von Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten:


Errechnete Personen: