- 13.09.2011, 12:27:42
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FMA-Bericht zum 2. Quartal 2011 der österreichischen Pensionskassen: Performance negativ, verwaltetes Vermögen nahezu unverändert.
Wien (OTS) - Österreichs Pensionskassen erwirtschafteten im 2.
Quartal 2011 eine durchschnittliche Veranlagungsperformance von
-0,5%. Dies ergab eine Gesamtperformance im 1. Halbjahr von -1,2%.
Das verwaltete Vermögen der österreichischen Pensionskassen betrug
per 30. Juni 2011 Euro 14,9 Mrd., blieb damit gegenüber dem
Vorquartal in etwa gleich. Die Zahl der Anwartschafts- und
Leistungsberechtigten der Pensionskassen hat sich gegenüber dem
Vor-quartal um 0,52% erhöht. Derzeit werden rund 780.000 Personen im
Pensionskassensystem geführt, wovon rund 68.000 Personen (8,8%) eine
Pensionsleistung aus dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge
beziehen. Dies geht aus dem heute von der Finanzmarktaufsichtsbehörde
FMA veröffentlichten Bericht über das 2. Quartal 2011 der
österreichischen Pensionskassen hervor.
Zum Ende des 2. Quartals stellte sich die Asset Allocation der
Pensionskassen folgendermaßen dar: Den größten Anteil am Portfolio
haben weiterhin Staatsanleihen und Anleihen mit Haftung von Staaten
oder Teilstaaten mit zusammen 33,6%. An zweiter Stelle stehen Aktien
mit 30,5%. An dritter Stelle folgen Unternehmensanleihen mit 17,5%.
Bankeinlagen haben mit einer Quote von 7,3% weiterhin einen hohen
Anteil am Portfolio, obwohl dieser - in Bezug auf das letzte Quartal
- um 2,3% zurückgegangen ist.
Die Schwankungsrückstellung hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr
2009 wieder um 1,1%-Punkte auf 4,4% der Deckungsrückstellung zu Ende
des Geschäftsjahres 2010 erhöht. Die Schwankungsrückstellung gilt als
Risikoreserve für die Anwartschafts- und Leistungsberechtigten für
den Fall, dass die tatsächlichen Veranlagungsergebnisse nicht den
erwarteten Veranlagungsergebnissen entsprechen.
Ende des 2. Quartals 2011 wurden rund 38,7% des gesamten
Pensionskassenvermögens "ausgewogen" - im Sinne der fünf durch die
OeKB definierten Veranlagungsklassen (defensiv, konservativ,
ausgewogen, aktiv und dynamisch) - veranlagt. Der tatsächliche
durchschnittliche Aktienanteil dieser Gruppe betrug 32,3%. Die
Veranlagungsperformance für diese Gruppe für das 2. Quartal 2011
erreichte rund -1,4%. Die zweitgrößte Gruppe bildeten mit 25,3% des
Gesamtvermögens die "dynamisch" veranlagten Veranlagungs- und
Risikogemeinschaften, mit einem gleich hohen Veranlagungsergebnis.
Jene Veranlagungs- und Risikogemeinschaften mit einer "defensiven"
und "konservativen" Veranlagung (durchschnittliche Aktienanteile von
10,3% bzw. 24,2%) erzielten in den ersten beiden Quartalen zumindest
einen Werterhalt des Vermögens.
Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der FMA-Website unter:
http://www.ots.at/redirect/Quartalsbericht1.
Rückfragehinweis:
Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)
Tel.: +43/(0)1/24959-5106
Mobil: +43/(0)676/882 49 516
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