LH Dörfler: Karawankentunnel braucht zweite Röhre
Nadelöhr muss beseitigt werden - Ende September Gesprächstermin mit slowenischem Verkehrsminister
Klagenfurt (OTS/LPD) - Der 20 Jahre alte Karawankentunnel zwischen
Kärnten und Slowenien wird derzeit sicherheitstechnisch aufgerüstet.
Eine Entscheidung über den weiteren Ausbau des Tunnels gibt es laut
Betreiber ASFINAG noch nicht. "Die einzig vertretbare Lösung ist ein
Vollausbau, also der Bau einer zweiten Karawankentunnelröhre",
wiederholte daher heute, Montag, Verkehrsreferent Landeshauptmann
Gerhard Dörfler seine Forderung.
Dem Landeshauptmann geht es dabei um die Sicherheit der
Verkehrsteilnehmer und er führt auch Nachteile für Kärntens
Wirtschaft und Tourismus durch das Nadelöhr Karawankentunnel an. "Er
ist der einzige einspurige Tunnel von der Nordsee bis zum Mittelmeer.
Wie überlastet dieser Bereich ist, haben die Staus im
Sommerreiseverkehr wieder mehr als deutlich gemacht", erklärte
Dörfler.
Der Landeshauptmann setzt sich für den Bau der zweiten
Tunnelröhre auch in Brüssel ein und steht im laufenden Kontakt mit
Slowenien. So ist für Ende September bereits ein Gesprächstermin mit
dem slowenischen Verkehrsminister Patrick Vlacic in Laibach fixiert,
um eine gemeinsame Vorgehensweise beider Länder zu diskutieren.
(Schluss)
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