ÖH: Töchterle will 30.000 Euro Studiengebühren pro Jahr
Neuer Gebührenmurks soll Drittstaatsangehörige vom Studium fernhalten
Wien (OTS) - Entsetzt reagiert die Österreichische
HochschülerInnenschaft auf die neuesten Studiengebühren-Pläne von
Minister Töchterle. "Jetzt hat es Töchterle auf ausländische
Studierende abgesehen: Drittstaatsangehörige sollen für ihr Studium
in Österreich Gebühren in der Höhe der Studienplatzkosten zahlen -
das sind bis zu 30.000 Euro im Jahr", so Angelika Gruber vom
Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.
"Töchterles neuer Gebührenmurks soll Drittstaatsangehörige vom
Studium fernhalten", vermutet Martin Schott vom ÖH-Vorsitzteam.
"Anstatt das Heft in die Hand zu nehmen und für die Ausfinanzierung
der Universitäten zu kämpfen, lässt Töchterle die Studierenden für
das Versagen der Regierung blechen - das ist ein absolutes No-Go!",
so Schott weiter.
"Studiengebühren sind weder "dynamisch" noch sonderlich intelligent",
sagt Janine Wulz vom ÖH-Vorsitzteam. "Die Gebühren führen nur dazu,
dass sich viele Menschen ein Hochschulstudium nicht mehr leisten
können - und das kann ja nicht das Ziel sein: Wir brauchen mehr
Studierende, nicht weniger!", so Wulz abschließend.
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Georg Garstenauer,
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