OTS0207   9. Sept. 2011, 15:08

10 Jahre NINE ELEVEN: Meinungsfreiheit wichtiger denn je! - BILD

Bei der hochrangigen Expertenkonferenz "Nine Eleven" diskutierten Medien- und Sicherheitsexperten im EU-Haus über die Auswirkungen der Terrorattacken von 2001


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BILD zu OTS - im Bild v.l.n.r.: Dunja Mijatovic (OSCE Representative on Freedom of the Media), Gerhard Sabathil (Director of European External Service), Ian Kelly (US Ambassador to the OSCE), Freimut Duve (first OSCE Representative on Freedom of the Media), Eva Nowotny (President of the Austrian Commission for UNESCO), Rubina Möhring (Moderation, Reporters without Borders Austria) und Richard Kühnel (Head of the EU-Commission Representation in Austria)

Reporter sind wichtige Akteure bei der Aufdeckung und
Vorbeugung von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen. Ihre Arbeit in
den Jahren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat dazu
beigetragen, Sicherheit zu gewährleisten, aber auch Missstände im
Umgang mit Sicherheit aufzudecken. Auch in Zeiten verschärfter
Sicherheitsmaßnahmen muss die Meinungsfreiheit und die Arbeit von
Medien vorbehaltlos unterstützt werden. Dies ist die zentrale
Erkenntnis der Medientagung "Nine Eleven & Europe - 10 Years of
Security Policy versus Freedom of Expression", die heuer im Haus der
Europäischen Union stattfand.

"Auf Freiheit und Verantwortung zu achten, schien mir die
notwendige Aufgabe des journalistisches Berufes", resümierte der
Gründer und erste Beauftragte für Medienfreiheit der OSZE, Freimut
Duve. Seine Nachfolgerin im Amt, Dunja Mijatovic, ergänzte, dass sich
das Mandat des OSZE-Beauftragten nicht verändert habe. Es gehe darum,
das Recht auf freie Meinungsäußerung zu wahren und gleichzeitig dem
berechtigten Anliegen der Regierungen nachzukommen, ihre Bürgerinnen
und Bürger zu schützen.

Dr. Gerhard Sabathil, Direktor beim Europäischen Auswärtigen
Dienst stellte klar, dass Nine Eleven für Europa ein einschneidendes
Ereignis war und unterstrich die Solidarität Europas mit Amerika:
"Amerika ist auf der Idee der Freiheit und Sicherheit entstanden;
ohne Freiheit gibt es keine Sicherheit. Dies ist auch die Botschaft
des Arabischen Frühlings."

Ian Kelly, US-Botschafter bei der OSZE, unterstrich die Rolle
Neuer Medien bei der kollektiven Aufarbeitung von Nine Eleven. Auch
die anwesenden Vertreter internationaler Journalistenvereinigungen
betonten die Rolle des Internets für Transparenz.

Ergänzend zur Veranstaltung wurde auf Initiative der US-Botschaft
bei der OSZE die Fotoausstellung "Headlines of History: Remembrance
and Resilience" gezeigt. Die Bilder verdeutlichen, wie wichtig
journalistische Arbeit bei der Aufdeckung der Hintergründe und
Verarbeitung der Ereignisse vom 11. September 2001 war und ist.

Die Veranstaltung wurde von Reporter ohne Grenzen Österreich in
Kooperation mit der OSZE, dem Medienhaus, dem Presseclub Concordia
sowie der Kommissionsvertretung in Österreich organisiert.

Weitere Bilder abrufbar unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2183/

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0207 2011-09-09 15:08 091508 Sep 11 EVT0001 0361



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Tel: 01/ 516 18-329 Mobil: 0676/790 80 45 Fax: 01/ 513 42 25
E-Mail: annemarie.huber@ec.europa.eu

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