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10 Jahre NINE ELEVEN: Meinungsfreiheit wichtiger denn je!

Bei der hochrangigen Expertenkonferenz "Nine Eleven" diskutierten Medien- und Sicherheitsexperten im EU-Haus über die Auswirkungen der Terrorattacken von 2001

Wien (OTS) - Reporter sind wichtige Akteure bei der Aufdeckung und Vorbeugung von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen. Ihre Arbeit in den Jahren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat dazu beigetragen, Sicherheit zu gewährleisten, aber auch Missstände im Umgang mit Sicherheit aufzudecken. Auch in Zeiten verschärfter Sicherheitsmaßnahmen muss die Meinungsfreiheit und die Arbeit von Medien vorbehaltlos unterstützt werden. Dies ist die zentrale Erkenntnis der Medientagung "Nine Eleven & Europe - 10 Years of Security Policy versus Freedom of Expression", die heuer im Haus der Europäischen Union stattfand.

"Auf Freiheit und Verantwortung zu achten, schien mir die
notwendige Aufgabe des journalistisches Berufes", resümierte der Gründer und erste Beauftragte für Medienfreiheit der OSZE, Freimut Duve. Seine Nachfolgerin im Amt, Dunja Mijatovic, ergänzte, dass sich das Mandat des OSZE-Beauftragten nicht verändert habe. Es gehe darum, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu wahren und gleichzeitig dem berechtigten Anliegen der Regierungen nachzukommen, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

Dr. Gerhard Sabathil, Direktor beim Europäischen Auswärtigen Dienst stellte klar, dass Nine Eleven für Europa ein einschneidendes Ereignis war und unterstrich die Solidarität Europas mit Amerika: "Amerika ist auf der Idee der Freiheit und Sicherheit entstanden; ohne Freiheit gibt es keine Sicherheit. Dies ist auch die Botschaft des Arabischen Frühlings."

Ian Kelly, US-Botschafter bei der OSZE, unterstrich die Rolle
Neuer Medien bei der kollektiven Aufarbeitung von Nine Eleven. Auch die anwesenden Vertreter internationaler Journalistenvereinigungen betonten die Rolle des Internets für Transparenz.

Ergänzend zur Veranstaltung wurde auf Initiative der US-Botschaft bei der OSZE die Fotoausstellung "Headlines of History: Remembrance and Resilience" gezeigt. Die Bilder verdeutlichen, wie wichtig journalistische Arbeit bei der Aufdeckung der Hintergründe und Verarbeitung der Ereignisse vom 11. September 2001 war und ist.

Die Veranstaltung wurde von Reporter ohne Grenzen Österreich in Kooperation mit der OSZE, dem Medienhaus, dem Presseclub Concordia sowie der Kommissionsvertretung in Österreich organisiert.

Weitere Bilder abrufbar unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2183/

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