- 09.09.2011, 14:31:40
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SP-Valentin: Wassergebühren kommen Gebührenzahlern zugute
Wien (OTS/SPW-K) - 675 Quadratkilometer Wasserschongebiet im
Quellengebiet, 330 Kilometer Hochquellenleitungen bis Wien, 82
Kilometer Gebirgsstollen an den beiden Hochquellenleitungen, 70
Wasser- und Quellfassungen alleine in den Quellgebieten, 130
Aquädukte, 31 Wasserbehälter, 24 Pumpwerke, 3.000 Kilometer Rohrnetz
in Wien, 12.000 Hydranten - das sind nur einige Bereiche der
umfassenden Infrastruktur, die sicherstellt, dass die Wienerinnen und
Wiener das beste Trinkwasser der Welt haben.
Opposition ignoriert Fakten
"Die Wassergebühren kommen ausschließlich den Gebührenzahlern
zugute - die Wiener Wasserwerke investieren die Gebühren in die
weitere Sicherung der Wasserversorgung, etwa in das umfassende
Rohrnetzsanierungsprogramm, in das alleine jährlich 30 Mio. Euro
fließen", so SP-Gemeinderat und Umweltausschuss-Vorsitzender Erich
Valentin. Diese Fakten wurden heute im Umweltausschuss detailliert
erläutert und alle Fragen der Opposition ausführlich beantwortet.
"Doch wenn diese die Tatsachen nicht hören wollen, ist ihnen nicht zu
helfen", stellt Valentin klar.
Faktum ist auch, dass die Wiener Wassergebühren seit 16 Jahren
nicht erhöht wurden und den Wienerinnen und Wiener täglich
quellfrisches Wasser aus den Bergen in die Wohnungen geliefert wird.
Das geschieht zu einem auch international vergleichbar niedrigen
Preis von 1,73 Euro pro Kubikmeter. Dem "Oppositions-Mythos", wonach
es Gebührenüberschüsse gäbe, wurde im Ausschuss ebenfalls eine klare
Absage erteilt. Vielmehr hatte das langjährig konstante Preisniveau
der Wassergebühren Mindereinnahmen in der Höhe von 500 Mio. Euro zur
Folge.
Massenflucht bei Wiener ÖVP?
"Wenn zwei Parteien die Verwendung von Gebühren kritisieren, die
sich in ihrer Zeit als sie Regierungsverantwortung auf Bundesebene
getragen haben, ohne Scham und ohne eine Spur von Reue an den Geldern
der Steuerzahler bereichert haben sollen, so stellt man sich schon
die Frage, wie kompetent die heutige Kritik eigentlich ist", so der
SP-Umweltsprecher. Man werde den Verdacht nicht los, als wollten sie
von ihren eigenen Problemen ablenken. "Fraglich wird auch sein, wer
sich in der ÖVP Wien künftig für Wiens Top-Wasserversorgung
interessieren wird, wo doch offenbar eine Massenflucht von
Funktionären der Wiener ÖVP in Richtung Bund eingesetzt hat", so
Valentin abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81923
Mail: [email protected]
http://www.rathausklub.spoe.at
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