OTS0173   9. Sept. 2011, 13:35

SP-Berger-Krotsch ad Lasar: Wir arbeiten an 365 Tagen im Jahr für die Wienerinnen!

Stadt Wien bietet zahlreiche Unterstützungsangebote, flexible Kinderbetreuung uvm.


"Polemische Ratschläge seitens der FPÖ richten
sich von selbst, wenn von einer entsprechenden 'Würdigung des
Beitrags, den Frauen heutzutage für die Gesellschaft leisten'
gesprochen wird. Herr Lasar, es geht hier nicht darum Frauen zu
würdigen, sondern ihnen das zu geben, was ihnen zusteht!
Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter bedeuten
gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Insofern können ihre
frauenpolitischen Bemühungen als fadenscheiniges Spiel entlarvt
werden!", betonte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole
Berger-Krotsch am Freitag in einer Replik auf den Wiener FP-Stadtrat
David Lasar.****

"Zudem sollte sich Herr Lasar zuerst einmal über die Frauenpolitik in
Wien informieren, denn hier kommt nicht nur das modernste
Gleichbehandlungsgesetz Österreichs zur Anwendung, sondern die Stadt
unterstützt auch Mädchen und Frauen, ihre Rolle selbst zu bestimmen.
Denn jede Frau soll sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben
können. Das bedeutet Gleichberechtigung und diese hat für uns oberste
Priorität - an 365 Tagen im Jahr!", so Berger-Krotsch weiter.

So werde der Einkommensschere mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen
der Kampf angesagt, wobei Einkommenstransparenz und Quoten hierbei
wesentliche Instrumente seien. "Das Gleichbehandlungsgesetz des
Bundes, das die anonymisierte Veröffentlichung der Gehälter in
Unternehmen vorsieht, ist ein wichtiger bundespolitischer
Meilenstein. Auch hier in Wien hat die Stadt mit der Koppelung der
öffentlichen Auftragsvergabe an frauenfördernde Maßnahmen einen sehr
innovativen Schritt gesetzt", unterstrich Berger-Krotsch. Weiters sei
ein Modell zur Schaffung von Einkommenstransparenz für die rund
65.000 Bediensteten der Stadt Wien geplant.

Fest stehe, dass "Halbe-Halbe" zum Grundsatz in allen Lebensbereichen
werden muss, wozu auch die weitere Schließung der Einkommensschere
nötig sei. Dazu werden in Wien viele wichtige Schritte verwirklicht,
wie die Förderung von Frauen in Führungspositionen und vieles mehr:
"In Wien wird alles daran gesetzt, jede Wienerin im Arbeitsleben zu
unterstützen. Mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds bietet
die Stadt spezielle Programme für Frauen und Mädchen, um sich aus-
und weiterzubilden oder nach der Karenz rasch wiedereinsteigen zu
können", betonte Berger-Krotsch und verwies in diesem Zusammenhang
auch auf das dichteste Kinderbetreuungsnetz in ganz Österreich:
"Damit lässt sich in Wien Beruf und Familie am besten vereinbaren.
Mit der Einführung des beitragsfreien Kindergartens hat die Stadt
einen Meilenstein gesetzt, der Familien und vor allem Mütter
finanziell enorm entlastet und dazu beiträgt, dass viele Frauen
wieder einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen können!", schloss
Berger-Krotsch. (Schluss) nk

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0173 2011-09-09 13:35 091335 Sep 11 DSW0003 0406



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