• 08.09.2011, 12:25:54
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Hypo: BZÖ-Petzner: Fekter muss finanziellen Beitrag der BayernLB für Hypo-Sanierung einklagen!

EU-Kommission hat bisherigen Beitrag der BayernLB als nicht ausreichend eingestuft

Wien/Klagenfurt (OTS) - "Die Republik Österreich und die
österreichischen Steuerzahler haben für die Sanierung der Hypo Alpe
Adria genug gezahlt! Daher ist ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter
gefordert, von der BayernLB einen finanziellen Beitrag zur Sanierung
der Hypo Alpe Adria einzuklagen, anstatt noch mehr Steuergeld in die
Hypo zu pumpen. Denn die deutsche BayernLB war es auch, die die
Pleite der Hypo Alpe Adria als allein bestimmender
Mehrheitseigentümer zu verantworten hat. Nicht die dürfen klagen,
sondern wir müssens!" Das erklärt heute für das BZÖ dessen
stellvertretender Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner und listet als
Beleg für die Misswirtschaft der BayernLB folgende Zahlen auf: "Die
BayernLB hat die Bilanzsumme innerhalb von nur zwei Jahren von 24
Milliarden auf 41,1 Milliarden Euro hoch geschraubt, die
Kundenkredite von 10,9 Milliarden Euro auf 18,8 Milliarden Euro
gesteigert, die Leasing-Finanzierungen von 2,7 Milliarden Euro auf
8,0 Milliarden Euro nach oben gefahren und das gesamte
Finanzierungsvolumen von 13,6 Milliarden Euro auf 26,8 Milliarden
Euro mehr als verdoppelt. Diese explosionsartige Wachstum ohne
Rücksicht auf Verluste hat am Ende des Tages auch zum Crash der Bank
geführt!"

Petzner erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass die
EU-Kommission den Beitrag der BayernLB im Zuge der Notverstaatlichung
als nicht ausreichend eingestuft hat. "Umso mehr drängen wir daher
darauf, dass seitens der CSI die Verantwortung der BayernLB
untersucht und aufgeklärt wird, um genügend Substrat für eine
Schadenersatzklage zu bekommen und so österreichisches Steuergeld
zurück zu bekommen und zu retten", sagt Petzner und verweist auch auf
den pröllschen Kaufvertrag, durch den der Republik Österreich
Milliardenzahlungen an die deutsche BayernLB drohen. "Österreich muss
handeln. Denn es ist Feuer am Dach und kann sehr teuer werden, wenn
man jetzt nichts unternimmt und die Deutschen in die finanzielle
Pflicht nimmt", schließt der stellvertretende BZÖ-Klubobmann.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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