• 07.09.2011, 12:10:32
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Blecha und Moitzi: Staatliche Förderung der Privatpensionen ist "hinausgeschmissenes Geld"!

"Reine Abzocke": Privatpension ist Aktienspekulation und daher für Altersvorsorge ungeeignet

Wien (OTS/SK) - "Das ist hinausgeschmissenes Geld", mit diesen
Worten schalten sich Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident
Karl Blecha und SJ-Chef Wolfgang Moitzi heute, Mittwoch, in die
aktuelle Pensions- und Steuerdebatte ein. "Das Geld der Steuerzahler
wird mit der Zwangsveranlagung der Privatpensionsgelder an der Börse
verspekuliert. Und die meist jüngeren Menschen mit einer
Privatpensionspolizze, die glauben, dass sie eine Förderung erhalten,
haben in Wahrheit gar nichts davon. Im Gegenteil: Die private
Pensionsvorsorge ist ein Verlustgeschäft", klärt SJ-Chef Moitzi auf.
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Pensionisten- und Seniorenrats-Präsident Karl Blecha bezeichnet
bestimmte Formen der privaten Pensionsvorsorge als "eine von Schüssel
und Grasser konzipierte Abzocke der Banken und Versicherungen".
Blecha: "Den jungen Menschen wird Sand in die Augen gestreut, die
private Vorsorge wurde ihnen als Allheilmittel angepriesen. Heute
wissen wir, dass es nicht selten reine Geldvernichtung ist. Dieses
Geld geht uns beim sicheren staatlichen Pensionssystem ab."

Blecha und Moitzi fordern ein Überdenken der staatlichen Förderung
auf Privatpensions-Polizzen. Es sollen für die erste Pensionssäule
"vertrauensbildende Maßnahmen" gesetzt werden. Im Rahmen des von
Pensionistenverband und Jugendorganisationen ins Leben gerufenen
"Dialogs der Generationen" wurde die Forderung erhoben, für die heute
jungen Menschen eine Verbesserung herbeizuführen. Denn bei ihnen
bilden nicht wie früher "die besten 15 Jahre" die Grundlage für die
Pensionsberechnung, sondern sie sind mit einer lebenslangen
Durchrechnung konfrontiert. Deshalb der Vorschlag: Die schlechtesten
10 Jahre sollen bei der Pensionsberechnung unberücksichtigt bleiben.
SJ-Chef Moitzi: "Vor allem die Zeiten von Praktika, Ferial- und
Teilzeitjobs senken das künftige Pensionsniveau. Wir Jungen brauchen
aber auch eine Pension, von der wir leben können!"

Pensionistenverbands- und Seniorenratspräsident Karl Blecha
unterstützt diese Forderung. "Es ist wichtig, dass die Jungen wieder
Vertrauen in das sichere staatliche Pensionssystem bekommen. Es gilt
eine neue Formel: Staatliche Pension ist sichere Pension,
Privatpensions-Polizze ist Aktienspekulation und daher für eine
Altersvorsorge ungeeignet!", so Blecha abschließend. (Schluss) mb/mp

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, PVÖ, Tel.: 01/313 72 DW 30, E-Mail:
[email protected]

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SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
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