- 07.09.2011, 09:00:34
- /
- OTS0030 OTW0030
AktionsGemeinschaft: Aussagen von Stadt Wien zur Situation der Unis lassen wichtiges vermissen
Forderung nach geregelten Hochschulzugang fehlt komplett
Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft zeigt sich grundsätzlich
erfreut darüber, dass sich die Stadt Wien Gedanken zum Thema
Hochschule macht. In der heute veröffentlichten Aussendung der Stadt
Wien fehlt jedoch leider jede Spur von geregeltem Hochschulzugang.
"Gerade aus dem Blickwinkel sozialer Gerechtigkeit sollte diese
Forderung von der Stadt Wien unterstützt werden!", sagt Martin
Brenner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft. "Denn wenn
Studienrichtungen überlaufen sind, ergeben sich aufgrund von
Kapazitätsengpässen Verzögerungen, Leersemester und Beihilfeverluste.
Das trifft Studierende aus finanziell schwächeren Schichten besonders
hart und verstärkt die soziale Selektion", argumentiert Brenner.
Auch die von der Stadt Wien angestrebte höhere Abschlussquote
würde durch Zugangsregelungen gesteigert werden. "Wenn man Studenten
gute Studienbedingungen statt mangelnden Platzkontingenten und Chaos
bietet, gibt man ihnen auch die Möglichkeit, zügig und
abschlussorientiert zu studieren", bekräftigt Brenner die Forderung
der AG nach einem transparenten Zugangssystem.
Rückfragehinweis:
Florian Karl Wöhry Pressesprecher AktionsGemeinschaft Pfeilgasse 3a, 1. Stock, D1, 1080 Wien mobil: +43 676 928 00 87 tel.: +43 1 401 76 71 mail: [email protected] web: www.aktionsgemeinschaft.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AGP






