- 06.09.2011, 17:04:16
- /
- OTS0236 OTW0236
Neues Volksblatt: "Schaden" von Markus EBERT
Ausgabe vom 7. September 2011
Linz (OTS) - Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu
sorgen. Die Woge der Häme, die sich im Gefolge des
Schüssel-Rücktritts über die Bundes-ÖVP ergießt, beweist das
nachdrücklich. Was aber noch nicht heißt, dass das behauptete Ausmaß
des Schadens und der geübte Spott der Realität entsprechen. Aber nun
schlägt die Stunde der Vor-Verurteiler, die sich die Zeit nicht
nehmen wollen, die man für Aufklärung braucht.
Erstaunlich ist nur, dass ausgerechnet jene den Mund besonders voll
nehmen, deren Kopf weithin mit Butter bedeckt ist. Wenn FPÖ-Chef
Strache den Saubermann gibt, der mit den seinerzeitigen Blauen nichts
zu tun hat, sollte er den Blick in die Gegenwart richten. Er hat in
Kärnten Parteifreunde, die sich um erstinstanzliche Urteile einen
Deut scheren, weil sie erstens ohnehin falsch sind und zweitens
politisch bedingt. Und wenn BZÖ-Mann Grosz irgendetwas gegen die ÖVP
durch die Gegend rotzt sollte er sich an sein Versprechen erinnern,
aus der Politik auszuscheiden, wenn er den Sprung in den steirischen
Landtag nicht schafft. Wie oft der grüne Pilz den Wahrheitsbeweis
seiner Anschüttungen schuldig bleibt, ist gar nicht dokumentiert.
Aber wie gesagt: Wer den Schaden hat...
Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB






