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OTS0226   6. Sept. 2011, 15:58

Eröffnung der Ausstellung "Josef Lackner_Wohnlandschaften" im Architekturzentrum Wien

Mittwoch, 14.09. um 18 Uhr


Josef Lackner (1931 - 2000) zählt zu den
bedeutendsten Architekten der österreichischen Nachkriegsgeneration.
Ausgebildet an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Clemens
Holzmeister, macht sich Lackner ab 1961 in Innsbruck selbstständig.
Der Wohnbau gehört zur zentralen Bauaufgabe in Lackners OEuvre, der
erstmals anhand von zahlreichen Modellen aus der Sammlung des Az W
präsentiert wird. Die ersten Arbeiten der 60er Jahre entstehen noch
unter dem Einfluss der klassischen Moderne, gleichzeitig setzt sich
Lackner kritisch mit den Planungsrealitäten seiner Zeit auseinander.
Die "Anti-Stadt" von 1967 ist als kritischer Beitrag gegen die
funktionalen Großstadtentwicklungen zu verstehen. Der Wohnbau als
eine zur Landschaft gewordene Architektur - sie passt sich nicht der
Topografie an, sondern tritt mit ihr in Dialog. Die bis heute
aktuelle Sehnsucht des Menschen nach dem Eigenheim im Grünen lässt
Lackner mehr als 60 Einfamilienhäuser realisieren. Interessant ist
dabei die große Diversität der Häuser, die sich formal häufig an der
elementaren Geometrie orientieren.

In diesem Jahr wäre Josef Lackner 80 Jahre alt geworden - das Az W
nimmt dieses Jubiläum zum Anlass und würdigt eine große
Persönlichkeit der österreichischen Architektur.

Dauer der Ausstellung: 15.09. - 03.10.2011

WEITERE VERANSTALTUNG

a_schaufenster 17: Josef Lackner_Hausbesuche
Mi, 14.09.2011, 18 Uhr (im Anschluss an die Ausstellungseröffnung!)
Az W Podium & Neue Halle, Eintritt frei!

Gäste: Monika Abendstein, Peter Hellebart, Christof Lackner
Moderation: Monika Platzer, Az W

Anlässlich der Ausstellung "Josef Lackner_Wohnlandschaften" werden
im Rahmen des a_schaufenster diverse Wohnhäuser "besucht". Das
Innenleben seiner Bauten ist wie ein Futteral an die persönlichen
Bedürfnisse der Bewohner angepasst und von außen nicht auf den ersten
Blick erfassbar. Vielfach kommt es in den Interieurs durch den
spezifischen Einsatz der Materialien zu einer Homogenisierung des
Raumes, gleichzeitig stehen die intensiven Farbakzente sowie die
Weichheit von gerundeten Formen der eingebauten Möbel oft in Kontrast
zur rationalen äußeren Erscheinung. Die Oberflächen und das
Raumgefühl vermitteln eine Sinnlichkeit und Geborgenheit, die weit
über das sonst übliche Gemütlichkeitsklischee hinausreichen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0226 2011-09-06 15:58 061558 Sep 11 AZW0001 0344



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Rückfragehinweis: Architekturzentrum Wien
Mag. Ines Purtauf
Tel.: 01 522 31 15-23
purtauf@azw.at
www.azw.at

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