OTS0127   6. Sept. 2011, 11:56

LH Dörfler zur Ortstafellösung 2011: Alle Ortstafeln des Landes werden bis Ende der Woche aufgestellt

Vier Gemeinden Hermagor, Eberndorf, St. Kanzian und Bleiburg folgen in den nächsten Tagen


Wie Kärntens Landeshauptmann Gerhard
Dörfler heute, Dienstag, mitteilt, werden im Laufe dieser Woche alle
restlichen neuen zweisprachigen Ortstafeln, die sich im
Zuständigkeitsbereich der Kärntner Landesstraßenverwaltung befinden,
aufgestellt. Von den insgesamt zehn Gemeinden, die laut
Ortstafelgesetz 2011 im Landesstraßenbereich neue zweisprachige
Ortstafeln erhalten werden, wurden bereits in sechs Gemeinden
zweisprachige Ortstafeln aufgestellt.

"Das Land hat im Rahmen seiner Zuständigkeit der
Landesstraßenverwaltung bereits alle zweisprachigen Ortstafeln in den
Gemeinden Bad Eisenkappel (Bad Eisenkappel), Sittersdorf
(Sittersdorf, Rückersdorf), Feistritz im Rosental (St. Johann),
Arnoldstein (Hart), Rosegg (Frög) und St. Jakob im Rosental (St.
Jakob im Rosental, Mühlbach, Maria Elend), aufgestellt und somit dem
Gesetz entsprochen", erklärt Dörfler, der sich sehr über die positive
Stimmung der Bevölkerung und deren Zustimmung zur Aufstellung der
Ortstafeln freut. "Die bisherigen neuen zweisprachigen Ortstafeln
wurden im Einklang mit der Bevölkerung aufgestellt und ich rechne
auch in den weiteren ausstehenden Gemeinden mit einer positiven
Resonanz", so Dörfler, der veranlasst hat, dass in den vier noch
offenen Gemeinden Hermagor (Dellach), St. Kanzian (St. Primus, St.
Veit im Jauntal, Nageltschach) und Eberndorf (Eberndorf, Buchbrunn),
Bleiburg (Loibach), bis zum kommenden Donnerstag alle restlichen
Ortstafeln aufgestellt werden. Damit wird das Land Kärnten seinen
Teil der Umsetzung zweisprachiger Ortstafeln bis Ende dieser Woche
abgeschlossen haben.

Gleichzeitig erarbeiten die Bezirkshauptmannschaften mit den
Gemeinden die Aufstellung der gesetzeskonformen
Ortschaftsbezeichnungen im Rahmen der Gemeindezuständigkeit. "Ich
hoffe, dass auch die zuständigen Bürgermeister für eine rasche
Umsetzung in ihren Gemeinden sorgen werden, so dass wie geplant bis
Ende September 2011 nicht nur das Land, sondern auch die Gemeinden,
alle Ortsbezeichnungstafeln bzw. Ortstafeln aufgestellt haben werden
und damit das Gesetz umgesetzt ist", stellt Dörfler fest.

Zu den von manchen Kritikern befürchteten Schmier- und
Störaktionen sei es laut Dörfler deshalb nicht gekommen, weil die
Bevölkerung hinter der Lösung steht und diese befürwortet und weil
diese einstimmige politische Lösung auch durch die Bürgerbefragung
abgesegnet wurde. "Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Einbindung
der Bevölkerung dringend notwendig war und dass die Bürger die Lösung
begrüßen", so Dörfler. Diese Zustimmung sei zudem der Grund dafür,
dass der Dauerstreit nun im guten gemeinsamen Konsens umgesetzt
werden kann und damit ein neues Miteinander der Volksgruppen
begründet wird.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0127 2011-09-06 11:56 061156 Sep 11 NKL0003 0394



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