• 02.09.2011, 15:16:10
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Kleinschulen so lange wie möglich erhalten

LR Stemer: Derzeit 16 Schulen mit weniger als 16 Kindern

Bregenz (OTS/VLK) - Das Land Vorarlberg steht dazu, auch
Kleinschulen nach Möglichkeit zu erhalten, da diese zur Identität und
Attraktivität der Dörfer als Wohnort für Familien mit Kindern
beitragen, sagt Schullandesrat Siegi Stemer.

Volksschulen mit weniger als zehn Schülerinnen und Schülern
erfüllen an sich nicht mehr die Voraussetzungen für deren Bestand.
Die Vorarlberger Landesregierung habe sich aber - trotz
Rechnungshof-Kritik - in den vergangenen Jahren wiederholt zur
Erhaltung der Kleinschulen bekannt, nicht zuletzt wegen des großen
öffentlichen Interesses etwa hinsichtlich der Aufrechterhaltung der
ländlichen Strukturen oder Vermeidung unzumutbarer Schulwege, so
Stemer.

Im kommenden Schuljahr wird es in Vorarlberg 16 Volksschulen mit
weniger als 16 Schülerinnen und Schülern geben. Darunter sind zehn
Schulen, die von acht bis zehn Kindern besucht werden, allerdings in
den nächsten Jahren voraussichtlich eine zunehmende Schülerzahl
verzeichnen werden.

Wenn möglich wird versucht, einklassige Schulstandorte unter einer
Leitung zusammengefasst weiterzuführen wie z.B. St.
Gallenkirch-Galgenul und Tschagguns-Latschau. In zwei Gemeinden
(Warth und Dünserberg) werden im nächsten Schuljahr allerdings
Volksschulen vorübergehend stillgelegt, da ein Schulbetrieb auf Grund
von massivem Rückgang der Schülerzahl nicht mehr möglich und sinnvoll
wäre.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
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   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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